Kreis Pinneberg

Ausbruch an Schule: 37 neue Corona-Fälle im Kreis Pinneberg

Eine Mitarbeiterin beklebt in einer Corona-Teststation einen Abstrich für einen Coronavirus-Test mit einem Strichcode (Symbolbild).

Eine Mitarbeiterin beklebt in einer Corona-Teststation einen Abstrich für einen Coronavirus-Test mit einem Strichcode (Symbolbild).

Foto: Robert Michael / dpa

Inzidenzwert bei 60,8 Fällen auf 100.000 Einwohner. Die Stadt Pinneberg ist im Kreis am stärksten betroffen.

Kreis Pinneberg.  Auch am Donnerstag konnte der Kreis Pinneberg seine hohe Corona-Infektionsrate nicht senken. Das Gesundheitsamt meldete 37 neue Fälle. Damit kletterte die Gesamtinfektionszahl seit Pandemiebeginn auf 1304. Mit 192 Infektionen in der vergangenen Woche erhöhte sich der Inzidenzwert für den Kreis leicht auf 60,8 aktive Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner.

Zudem meldete die Kreisverwaltung einen Ausbruch an der Leibnitz-Privatschule in Elmshorn. Insgesamt fünf Personen sind dort positiv getestet worden. Alle 150 Lehrer werden nun getestet, die Schule bleibt bis Montag geschlossen.

Stadt Pinneberg am stärksten betroffen

Seit März am stärksten von Corona-Infektionen betroffen ist die Kreisstadt Pinneberg mit 224 Fällen. Auch Wedel (171), Rellingen (162), Elmshorn (158) und der Bezirk Quickborn (103) haben hohe Fallzahlen. Tornesch (95), Schenefeld (66), das Amt Südholstein (62), Uetersen (58), das Amt Pinnau (57), Halstenbek (56), das Amt Elmshorn-Land (34), Barmstedt (31) und Rantzau (20) haben zweistellige Werte, nur Hörnerkirchen (4) und Helgoland (1) nicht.