Elmshorn

Handwerkskammer weiht Berufsbildungsstätte ein

Ein Auszubildender steht mit einem Hammer an einem Schraubstock (Symbolbild).

Ein Auszubildender steht mit einem Hammer an einem Schraubstock (Symbolbild).

Foto: Sebastian Kahnert / dpa

Zwei Jahre Bauzeit und elf Millionen Euro kosten: Jetzt sind die Arbeiten zur Modernisierung der Einrichtung in Elmshorn abgeschlossen.

Elmshorn.  Nach rund zwei Jahren Bauzeit und Investitionen in Höhe von elf Millionen Euro ist die Generalmodernisierung der Berufsbildungsstätte Elmshorn abgeschlossen. Ralf Stamer, Präsident der Handwerkskammer Lübeck, weihte die Einrichtung nun feierlich ein. Bei einem Rundgang im Ramskamp unter Führung von Detlef Spitzmüller, Leiter der Berufsbildungsstätte Elmshorn, besichtigte der Kammerpräsident einige der erneuerten Werkstätten, unterhielt sich mit den zuständigen Lehrkräften und verschaffte sich im Gespräch mit Auszubildenden einen Eindruck von der modernen Lernumgebung.

„Ich gratuliere dem Handwerk in den Kreisen Pinneberg und Steinburg herzlich zu dieser tollen, modernen Einrichtung. Mit dieser Berufsbildungsstätte sind wir als Handwerk mit unseren Ausbildungsmöglichkeiten in der Region ganz vorn mit dabei“, sagte Stamer bei der feierlichen Übergabe der Einrichtung an Spitzmüller. Zudem dankte der Handwerkskammerpräsident den Lehrkräften für ihr Engagement, mit dem sie trotz der Umbauten weiterhin gut unterrichten konnten.

Die Berufsbildungsstätte ist für die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung in den Berufen des Bauhandwerks sowie für Maler und Lackierer, Fahrzeuglackierer, Berufe des Metall-, Elektro-, Installateur- und Heizungsbauer- sowie Kfz-Handwerks, Tischler und Friseure zuständig.

Da die 8000 Quadratmeter große Einrichtung bereits seit mehr als 40 Jahren in Betrieb ist, stand die Modernisierung seit 2013 auf der Agenda der Handwerkskammer Lübeck. 2015 konnten konkretere Planungen angegangen und 2018 die ersten Baumaßnahmen mit Begleitung des Architekturbüros Agn Leusman aus Hamburg umgesetzt werden. An den Kosten in Höhe von elf Millionen Euro beteiligten sich der Bund mit 4,05 Millionen Euro und das Land Schleswig-Holstein mit 2,7 Millionen Euro.