Elmshorn

300 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes streiken

"Warnstreik" steht auf einem Transparent (Symbolbild).

"Warnstreik" steht auf einem Transparent (Symbolbild).

Foto: Paul Zinken / dpa

Gewerkschaft Ver.di hatte zum Streik aufgerufen. Beschäftigte der Regio Kliniken, der Agentur für Arbeit und der Stadtwerke forderten mehr Lohn.

Kreis Pinneberg.  Etwa 300 Angestellte des öffentlichen Dienstes sind nach Angaben der Gewerkschaft Verdi am Montag der Streikaufforderung im Kreis Pinneberg gefolgt. Demnach legten etwa Beschäftigte der Regio Kliniken, der Agentur für Arbeit oder der Stadtwerke Wedel ihre Arbeit nieder, um für 4,8 Prozent mehr Lohn beziehungsweise einen Mindestbetrag von 150 Euro monatlich zu protestieren. Die Gewerkschaft fordert für insgesamt rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen mehr Lohn.

Mit 300 Streikenden – 100 mehr als angemeldet – habe er nicht gerechnet, sagt Ralf Schwittay, Geschäftsführer des Verdi-Bezirkes Pinneberg-Steinburg. Die Corona-gerecht Maskierten hatten sich auf dem Rasen des Sportvereins Lieth versammelt, um zu berichten, wie systemrelevant ihre Arbeit im öffentlichen Dienst sei. Die Arbeitgeber hatten ein Prozent Lohnsteigerung vorgeschlagen. Zu wenig für die Gewerkschaft. Sie will weiter zu Streiks aufrufen, sollte nicht ein verbessertes Angebot vorgelegt werden.

( nib )

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