Hamburg/Halstenbek

Nach Kranunfall: A23 muss teilgesperrt werden

Der 60-Tonnen-Kran stürzte gegen die Schallschutzwand auf der Autobahn 23. Die Aufräumarbeiten starten am Donnerstag.

Der 60-Tonnen-Kran stürzte gegen die Schallschutzwand auf der Autobahn 23. Die Aufräumarbeiten starten am Donnerstag.

Foto: Westküstennews

Autofahrer müssen an zwei Tagen in Fahrtrichtung Heide mit Staus rechnen. Wann die Autobahn gemieden werden sollte.

Hamburg/Halstenbek. Nach einem schweren Kranunfall vom vergangenen Freitag muss erneut eine Fahrspur der Autobahn 23 (Hamburg-Heide) für Aufräumarbeiten gesperrt werden. Am Donnerstag (1. Oktober) und Freitag (2. Oktober) werde der rechte Fahrstreifen zwischen Hamburg-Eidelstedt und Halstenbek-Krupunder in Richtung Heide nicht befahrbar sein, teilte die Autobahn Niederlassung Nord mit. Die Sperrung soll am Donnerstag von 5.30 Uhr bis 15.00 Uhr gehen, am Freitag von 5.30 Uhr bis 14.00 Uhr. Im Baustellenbereich gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.

Nach den Abbrucharbeiten werden die Planungen für einen Wiederaufbau der Lärmschutzwand beginnen.

60-Tonnen-Kran krachte in die Lärmschutzwand

Am vergangenen Freitag war bei einem Unfall eine Lärmschutzwand durch einen von der Fahrbahn abgekommenen Autokran schwer beschädigt worden. Derzeit ist die circa sechs Meter hohe Lärmschutzwand provisorisch durch Gerüste gesichert. Am Donnerstag und Freitag sollen die Trümmerteile, angrenzende Wand-Elemente und die Sicherheitsgerüste zurückgebaut und abtransportiert werden.

Warum der 60-Tonnen-Kran von der Fahrbahn abkam und gegen die Lärmschutzwand prallte, ist noch nicht klar. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der Unfall hatte am vergangenen Wochenende zu einer fast eintägigen Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Eidelstedt und Halstenbek-Krupunder in Richtung Norden geführt.