Ehrungen

Kreis sucht Kandidaten für Eintrag ins Bürgerbuch

Kreispräsident Helmuth Ahrens und seine Stellvertreterinnen Elke Schreiber (r.) und Sabine Schaefer-Maniezki mit Bürgerbuch.

Kreispräsident Helmuth Ahrens und seine Stellvertreterinnen Elke Schreiber (r.) und Sabine Schaefer-Maniezki mit Bürgerbuch.

Foto: Kreis Pinneberg

Wer engagiert sich ehrenamtlich und ist noch nie geehrt worden? Bürger aus dem Kreis Pinneberg können bis Mitte Dezember Vorschläge machen.

Kreis Pinneberg.  Die Liste ist inzwischen lang: 42 Namen, die mit dem Kreis Pinneberg eng verbunden sind, hinter denen sich ehrenamtlicher Einsatz verbirgt und unermüdliches Engagement für die Allgemeinheit. Es sind die Namen jener Personen, denen seit 2007 ein Eintrag ins Bürgerbuch des Kreises Pinneberg zuteil geworden ist, als Zeichen der Anerkennung ihres Wirkens.

2021 sollen drei weitere Namen hinzukommen. Deshalb bitten Kreispräsident Helmuth Ahrens und seine Stellvertreterinnen Elke Schreiber und Sabine Schaefer-Maniezki nun um Vorschläge, wer die Ehrung verdient hätte. Eine Voraussetzung: Die Leistungen der Kandidaten sollten bisher noch nicht öffentlich gewürdigt worden seien.

„Unser Gemeinwesen braucht den helfenden und freiwilligen Einsatz von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Der Staat allein kann nicht die Funktionsfähigkeit unserer Gesellschaft gewährleisten“, heißt es im Aufruf des Kreises. Und weiter: „Die Ehrung soll zugleich Vorbild und Aufforderung für alle Bürgerinnen und Bürger sein, sich persönlich und ehrenamtlich in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft zur Förderung des Gemeinwohls zu engagieren.“

Der Ältestenrat, dem alle Fraktionsvorsitzenden, der Kreispräsident und seine Stellvertreterinnen angehören, wird die zu Ehrenden auswählen. Die Auszeichnung wird voraussichtlich in der Kreistagssitzung am 10. Februar kommenden Jahres in einem feierlichen Zeremoniell erfolgen.

In diesem Jahr wurde beispielsweise der langjährige Erste Stadtrat Quickborn, Klaus-Hermann Hensel, geehrt, allerdings in seiner Funktion als „das Gesicht des Fördervereins Himmelmoor“. In der Begründung hieß es: „Durch seinen unermüdlichen Einsatz gelingt es ihm, die ökologische Bedeutung des Himmelmoores in Bezug auf Natur, Geschichte und Naherholung für die Stadt Quickborn und ihre Umgebung nachhaltig aufrechtzuerhalten.“

Auch die gebürtige Helgoländerin Manuela Bodschwinna findet sich im Bürgerbuch wieder. 2019 würdigte der Kreis die Frau dafür, dass sie zu den nur noch ganz wenigen Menschen gehört, die die Inselsprache Helgoländisch beherrschen und sprechen. Dem Pinneberger Rainer Reischuck wurde diese Ehre 2018 als „Veteran des Umwelthauses Pinneberg“ zuteil. Der Geschichtswerkstatt Quickborn und ihrer Mitarbeit im Kirchenvorstand wegen wurde Irene Lühdorff 2016 ausgezeichnet. Und auch der Name der Halstenbekerin Hildegard Lunau, die einst das Baumschulmuseum gründete, steht im Bürgerbuch – im Jahr 2008, auf einer der ersten Seiten. Es sind nur einige Beispiele von vielen.

Die Bewerbungsunterlagen und die Grundsätze können auf der Internetseite des Kreises unter der Adresse www.kreis-pinneberg.de heruntergeladen werden. Die Vorschläge müssen bis zum 15. Dezember schriftlich und mit Begründung bei der Kreisverwaltung, Stabsstelle Landrat, Politik und Kommunikation, Kurt-Wagener-Straße 11 in 25337 Elmshorn, eingereicht werden. Fragen zum Verfahren beantwortet vorab Heike Zolldann, die im Kreishaus in Elmshorn unter der Telefonnummer 04121/4502-1011 und per E-Mail an die Adresse h.zolldann@kreis-pinneberg.de zu erreichen ist.