Quickborn

Feuerwehr birgt Leiche nach Autobahnunfall

Ein Blaulicht und das Wort „Unfall“ leuchtet auf einem Polizeiauto (Symbolbild).

Ein Blaulicht und das Wort „Unfall“ leuchtet auf einem Polizeiauto (Symbolbild).

Foto: Malte Christians / picture alliance / dpa

Der aus Neumünster stammende Autofahrer hatte ein Stauende übersehen und war mit hoher Geschwindigkeit auf einen Lkw aufgefahren.

Quickborn.  Rettungsdienst und die eingesetzten Feuerwehrleute aus Quickborn konnten für den Autofahrer nichts mehr tun: Bei einem schweren Unfall auf der A 7 bei Quickborn ist am Dienstagabend der aus Neumünster stammende Fahrer eines Sprinters ums Leben gekommen. Er hatte um kurz nach 18 Uhr in Fahrtrichtung Norden ein Stauende übersehen und war mit hoher Geschwindigkeit auf einen Lkw aufgefahren.

Feuerwehr, Polizei und Notärzten bot sich am Unfallort ein schreckliches Bild: Die Fahrerkabine des Sprinters war derart zusammengedrückt worden, dass der Fahrer auf der Stelle tot gewesen sein muss. Den Feuerwehrleuten blieb letztlich nur noch die Aufgabe, die Leiche des Mannes zu bergen.

Rettungssanitäter versorgten vor Ort Fahrer und Beifahrer des Lkw. Beide blieben unverletzt, standen jedoch unter Schock. Gegen 21.30 Uhr konnten die Kräfte der Feuerwehr wieder einrücken. die Autobahn blieb ab Quickborn für mehrere Stunden gesperrt. Zuvor war es bereits gegen 14.45 Uhr auf Höhe Bad Bramstedt zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, an dessen Stauende sich später der tödliche Crash ereignete. Aufgrund von Markierungsarbeiten kam es zu einem Stau, den ein 92 Jahre alter Autofahrer übersah und ungebremst auf einen stehenden Wagen auffuhr. Er wurde schwer verletzt, ebenso der Fahrer des anderen Autos. Dessen Frau schwebt in Lebensgefahr. Sechs Insassen eines dritten Pkw wurden leicht verletzt.