Jugendarbeit

Kreis Pinneberg unterstützt Ferienangebote

Helga Kell-Rossmann (SPD), Vorsitzende des Kreis-Jugendhilfeausschusses.

Helga Kell-Rossmann (SPD), Vorsitzende des Kreis-Jugendhilfeausschusses.

Foto: Burkhard Fuchs

Jugendhäuser, Vereine, Verbände und weitere Träger können Zuschuss beantragen, wenn sie ihre Angebote Corona-bedingt umdisponieren müssen.

Kreis Pinneberg.  Jugendhäuser, Vereine und Verbände, die im Herbst ein Ferienangebot unterbreiten, können finanzielle Förderung beantragen. Der Jugendhilfeausschuss (JHA) des Kreises Pinneberg hat beschlossen, den anerkannten Trägern kurzfristig für die unter Pandemie-Bedingungen stattfindenden Ferien- und Freizeitangebote in den Kommunen einmalig für die Herbstferien 10.000 Euro zur Verfügung zu stellen.

Der Antrag hierfür kam aus dem Arbeitskreis und der Fokusgruppe der Kinder- und Jugendarbeit. Damit reagieren die Vertreterinnen und Vertreter des Jugendhilfeausschusses darauf, dass viele Träger, die offene, verbandliche und kommunale Kinder- und Jugendarbeit anbieten, aufgrund der aktuellen Corona-Vorschriften und den damit verbundenen Hygienevorgaben sowie Abstandsregelungen eine Umgestaltung ihrer Einrichtungen und Angebote vornehmen müssen. Die Träger können nur begrenzt in Kleingruppen und mit hohem Betreuungsbedarf den Kindern und Jugendlichen unter den verordneten Auflagen sozialen Austausch und Begegnung ermöglichen. Viele Angebote müssen den Bedingungen angepasst und umstrukturiert werden. Das bindet zusätzliche personelle und materielle Ressourcen, die von den Trägern der Kinder- und Jugendarbeit zusätzlich aufgebracht werden müssen.

Mit der Einmalzahlung des Kreises will der JHA unter Vorsitz von Helga Kell-Rossmann (SPD) die von den Trägern zu erbringenden Herausforderungen mildern und gleichzeitig das Engagement der vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Akteure im Kreis Pinneberg anerkennen, die den Kindern und Jugendlichen in den für sie sehr herausfordernden Zeiten ein Stück Normalität und Alltagsstruktur sowie – unter Wahrung des Gesundheitsschutzes – den beschränkten Kontakt zu Gleichaltrigen zu ermöglichen.