Covid-19

Corona-Fall an Pinneberger Schule – Klasse in Quarantäne

Am Johannes-Brahms-Gymnasium in Pinneberg wurde ein Kind positiv auf Corona getestet.

Am Johannes-Brahms-Gymnasium in Pinneberg wurde ein Kind positiv auf Corona getestet.

Foto: HA

Der zweite Fall binnen einer Woche im Kreis. 19 Schüler und zwei Lehrer müssen vorerst zu Hause bleiben.

Pinneberg. Nach einem Corona-Fall an einer Gemeinschaftsschule in Tornesch am vergangenen Mittwoch, ist am Montag ein weiteres Schulkind im Kreis Pinneberg positiv auf Corona getestet worden. Dieses Mal ist die Johannes-Brahms-Schule in Pinneberg betroffen, die gesamte Klasse (19 Mitschüler) und zwei Lehrer sind nach Angaben der Kreisverwaltung in 14-tägige Quarantäne geschickt worden.

Das Gesundheitsamt des Kreises ließ noch am Montag alle Kontaktpersonen aus dem Gymnasium und dem privaten Umfeld testen. Mit den Ergebnissen wird Dienstag und Mittwoch gerechnet. Der Kontaktweg sei bereits ermittelt. Um welche Klassenstufe es sich handelt und ob das betroffene Kind ein Junge oder Mädchen ist, will die Kreisverwaltung aus Personenschutzgründen nicht sagen.

Zweiter Fall nach Quarantäneanordnung in Tornesch

Schon am Mittwoch hatte derweil eine komplette Schulklasse der Klaus-Groth-Gemeinschaftsschule in Tornesch in Quarantäne gemusst. Eine Schülerin war positiv getestet worden. Die 23 Mitschüler ihrer Klasse wurden zwischenzeitlich alle negativ auf Corona getestet, die Testergebnisse der vier Lehrer stehen noch aus. Sie durften mit Mund-Nase-Schutz weiter unterrichten. An der Quarantäneanordnung für die Schüler hatte aber auch das negative Testergebnis nichts geändert.

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Am Pinneberger Johannes-Brahms-Gymnasium werden momentan etwa 1000 Schüler von 100 Lehrern unterrichtet. Der Hauptstandort ist am Fahltskamp, es gibt eine Zweigstelle an der Lindenstraße. In Tornesch handelte es sich um einen Jahrgang der Mittelstufe (Klasse 7 bis 9). Insgesamt besuchen dort etwa 1.200 Schüler die neun Jahrgänge der Klaus-Groth-Schule. In der Gemeinschaftsschule wird in den Klassenstufen 5 bis 13 unterrichtet. Rund 100 Lehrerinnen und Lehrer sind dort beschäftigt. Der Schulunterricht in den anderen Klassen kann laut Kreisverwaltung weiterhin stattfinden.