Kreis Pinneberg

Drei Hunde reißen Reh in Holmer Sandbergen

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Ein Einsatzfahrzeug der Polizei (Symbolbild).

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei (Symbolbild).

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / dpa

Polizei sucht nach der Halterin der Hunde, die ihre Tiere unangeleint laufen ließ. Weitere Polizeimeldungen aus dem Kreis Pinneberg.

Holm. Drei Hunde, ein totes Reh und eine flüchtige Halterin: Das ist die Konstellation eines Vorfalls, bei dem am Freitagmorgen die Hunde in den Holmer Sandbergen das Reh gerissen haben.

Den Polizeiangaben zufolge haben Zeugen die Frau gegen 10.30 Uhr mit ihren drei Hunden der Rasse Rhodesian Ridgeback am Löschteich gesehen. Dort habe die Frau ihre Tiere unangeleint laufen lassen, wodurch ein Reh aufgeschreckt wurde. Die Hunde, bekannt als Jagd- und Wachhunde, haben den Angaben nach sofort die Verfolgung aufgenommen, das Reh durch den angrenzenden Wald gehetzt und zu Fall gebracht. Dabei wurde das Wildtier von den Hunden so schwer verletzt, dass ein Jäger das Reh erschießen musste. Die Frau verschwand.

Nun sucht die Polizei die 45 bis 50 Jahre alte, etwa 1,75 Meter große Halterin. Sie hatte blonde, hochgesteckte Haare und trug eine kurze, helle Hose. Wer Hinweise zur Halterin geben kann, meldet sich bei der Polizeiwache Holm unter 04103/21 65. Die Polizei weist zudem darauf hin, dass Hunde im Wald per Gesetz an die Leine müssen.

Brandbombe entpuppt sich als Milchkanne

Beim Umgraben im Garten ist ein 44 Jahre alter Mann am Donnerstagabend in Hemdingen auf eine vermeintliche Brandbombe gestoßen. Gegen 17.25 Uhr hatte sich der Bewohner aus der Dorfstraße bei der Polizei gemeldet und von einem merkwürdigen Gegenstand berichtet, den er aus dem Erdreich zutage gefördert hatte. Er vermutete, dass er sich um eine alte Gasflasche handeln könnte.

Wenig später traf ein Streifenwagen der Elmshorner Wache vor Ort ein. Die Beamten konnten nicht ausschließen, dass es sich um eine alte Brandbombe handeln könnte und schalteten den Kampfmittelräumdienst Schleswig-Holstein ein. Den Spezialisten gelang es anhand der übermittelten Fotos jedoch nicht, den Gegenstand zu identifizieren.

Daher machten sich Mitarbeiter des Trupps aus Felde im Kreis Rendsburg-Eckernförde auf den Weg nach Hemdingen. Dort sorgten die Beamten zunächst für die Sicherung des Areals. Gegen 19.30 Uhr trafen die Spezialisten vor Ort ein und machten sich an die Untersuchung des Gegenstands. Wenig später gaben sie Entwarnung. Es handelte sich weder um eine Brandbombe noch um eine alte Gasflasche, sondern um eine einbetonierte Milchkanne ausgegraben. Wer sie einbetonierte und verbuddelte, wird nicht mehr zu klären sein.

Einbrecher erbeuten Schmuck und Bargeld

Aus einer Doppelhaushälfte am Kiefernweg in Rellingen haben Einbrecher Geld und Schmuck entwendet. Die Täter verschafften sich laut den Polizeiangaben am Mittwoch zwischen 16.30 und 22.10 Uhr gewaltsam Zugang zu dem Objekt und durchsuchten sämtliche Räume der Immobilie. Die Einbruchsermittler der Kripo hoffen auf Hinweise von Nachbarn, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben. Kontakt unter Telefon 04101/20 20.

( nib/kol )

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