Pinneberg

Räuber mit Spielzeugwaffe flüchtet ohne Beute

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Ein Einsatzfahrzeug der Polizei (Symbolbild).

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei (Symbolbild).

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / dpa

Der junge Mann wollte eine Tankstelle in Pinneberg überfallen, doch die Angestellt erkannte die Attrappe. Die weiteren Polizeimeldungen.

Pinneberg.  Erneut hat ein junger Täter eine Tankstelle überfallen. Tatort war wiederum die HEM-Tankstelle an der Saarlandstraße in Pinneberg, die bereits am Sonntag überfallen worden war.

Diesmal musste der etwa 16 bis 17 Jahre alte Täter ohne Beute abziehen. Nach Polizeiangaben hatte die Mitarbeiterin die Waffe, mit der sie vom Räuber bedroht wurde, als Spielzeugpistole identifiziert und dies auch gesagt. Dann forderte sie den Räuber auf, wieder zu verschwinden, was er auch tat.

Laut Polizei wurde der versuchte Überfall am Donnerstag angezeigt. Er hat sich bereits am Mittwoch gegen 23.25 Uhr ereignet. Gesucht wird nun ein 1,70 bis 1,80 Meter großer Täter. Er trug eine Jacke mit aufgesetzter Kapuze mit Fellkragen sowie einen Mund-Nase-Schutz. Die Kripo prüft, ob es einen Zusammenhang mit der Tat von Sonntag gibt. Hinweise unter Telefon 04101/20 20.

Tragödie in Tornesch: Zaun soll Unglücksstelle absperren

Nach dem tödlichen Unfall eines 61-jährigen Mannes in einem Tornescher Angelteich prüft die Staatsanwaltschaft Itzehoe, ob das Gewässer ausreichend gesichert war. „Es handelt sich zunächst nicht um ein Ermittlungsverfahren, sondern um eine Vorprüfung“, so Maxi Wantzen, die Sprecherin der Anklagebehörde.

Es sei bei einem Vorfall in dieser Größenordnung üblich, dass die Staatsanwaltschaft eine mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeit von Personen überprüft. „Es könnte sich der Vorwurf einer fahrlässigen Tötung ergeben“, so Wantzen weiter. Aktuell seien noch keine konkreten Personen benannt, das Vorprüfverfahren laufe zunächst gegen Unbekannt.

Wie berichtet war am Donnerstag, 23. Juli, gegen 22 Uhr ein neun Jahre altes Mädchen an einer steilen Böschung abgerutscht und in das Gewässer mit dem Namen Köster-Kuhle gefallen. Das Kind befand sich in Begleitung seines 61 Jahre alten Vaters. Der sprang hinterher, um seine Tochter zu retten. Tragisch: Beide konnten nicht schwimmen.

Mehrere Passanten, die durch die lauten Hilfeschreie des Mädchens auf das Geschehen aufmerksam wurden, gelang es, das Kind aus dem Wasser zu ziehen. Ihr Vater wurde später von den Polizisten aus dem See gezogen und reanimiert. Er starb jedoch am nächsten Morgen in einem Krankenhaus.

Die Köster-Kuhle gilt als Naherholungsgebiet, sie befindet sich in Privatbesitz und ist seit Jahrzehnten an den Sportangelverein Uetersen-Tornesch von 1965 verpachtet. Der See ist nicht eingezäunt, lediglich Schilder weisen auf die Gefahren hin. Inzwischen wurde der steile Bereich, an dem das Unglück geschah, mit Flatterband abgesperrt. Dort wird eine Einzäunung angestrebt.

Rellingen: Ladendieb tarnt sich mit Firmenkleidung

Die Polizei sucht einen kräftigen, etwa 40 Jahre alten und 1,80 Meter großen Ladendieb, der am Donnerstag gegen 15.15 Uhr bei Hass + Hatje in Rellingen Elektrowerkzeuge im Wert von 2000 Euro stehlen wollte. Er lud die Artikel in einen Einkaufwagen, zog sich die Firmenjacke eines Angestellten über und schob den Einkaufswagen auf das Außengelände. Ein Mitarbeiter sprach den Dieb an, der flüchtete. Er trug blaue Jeans, einen schwarzen Pulli, schwarz-weiße Schuhe und eine schwarze Schirmmütze. Hinweise: 04101/4980.

Polizei stoppt 32 Temposünder in Elmshorn

Mit einer Radarpistole haben sich Polizisten am Donnerstag an der Ansgarstraße in Elmshorn auf der Lauer gelegt. Dabei erwischten sie zwischen 10.30 und 13.30 Uhr 32 Autofahrer, die in der Tempo 30-Zone vor einem Kindergarten deutlich zu schnell unterwegs waren. In 31 Fällen blieben die Verstöße im Verwarngeldbereich, in einem Fall droht ein Bußgeldbescheid. Ein Audi-Fahrer wurde mit 51 Kilometer pro Stunde gemessen. Er muss 80 Euro zahlen und erhält einen Punkt.

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