Wedel

Leinen los: Die „Liinsand“ fährt wieder auf der Elbe

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Die „Liinsand“ der Elblinien bei einer ihrer ersten Fahrten auf der Elbe vor Wedel.

Die „Liinsand“ der Elblinien bei einer ihrer ersten Fahrten auf der Elbe vor Wedel.

Foto: Anne Dewitz / Anne Dewitz / HA

Zweites, größeres Schiff für die Fährverbindung zwischen Wedel, Altona und Stade kommt bald. Zurzeit darf nur die Hälfte der Passagiere an Bord.

Wedel.  Sie fährt später, als es ursprünglich geplant war, aber sie fährt wieder: Von Montag an ist die „Liinsand“ wieder auf der Elbe unterwegs, verbindet im Liniendienst Wedel mit Hamburg-Altona und Stade. Das hat die Reederei Elblinien am Freitag bekannt gegeben. Das Schiff fährt bis auf Weiteres an sieben Tagen in der Woche, auch feiertags.

Geplant sind sechs Abfahrten pro Tag vom Ponton am Schulauer Fährhaus. Um 9.05 Uhr, 13.35 Uhr und 17.35 Uhr legt die „Liinsand“ in Richtung Hamburger Fischmarkt ab. Für 11.30 Uhr, 16 Uhr und 20 Uhr sind die Touren auf die andere Elbseite nach Stade angesetzt. Eine Fahrt nach Hamburg dauert eine Stunde und zehn Minuten und kostet pro Person 11,50 Uhr. Nach Stade ist die Fähre 35 Minuten unterwegs. Tickets für diese Tour gibt es zum Preis von 7,50 Euro.

An Bord gelten dieselben Corona-Schutzmaßnahmen wie im Öffentlichen Personennahverkehr, auch wenn das Beförderungsangebot nicht Teil des HVV ist. Das bedeutet: Alle Passagiere müssen eine Maske tragen.

Katamaran war früher Wassertaxi im Wattenmeer

Außerdem darf das für 50 Personen zugelassene Schiff zurzeit nur mit halber Auslastung fahren. Die Reederei empfiehlt, Tickets online zu kaufen. Das neue Buchungssystem auf der Internetseite www.elblinien.de bietet den Vorteil einer Mitnahmegarantie. Denn schon vorm Kauf einer Karte können Fahrgäste sehen, wie viele der 25 Platz auf der „Liisand“ noch frei sind. Der Liniendienst in dieser Form gilt erst mal die ganze Saison hindurch. Sie endet am 31. Oktober.

Unterdessen kündigt die Reederei an, in Kürze mit der „Japsand“ ein zweites Schiff einzusetzen und die Kapazitäten somit deutlich zu steigern. Eigentlich sollte der in Dänemark gekaufte Katamaran, der deutlich größer ist als die „Liinsand“ und normalerweise 118 Fahrgäste aufnehmen kann, schon seit April fahren, wie die Elblinien noch Anfang März angekündigt hatten. Doch wenige Tage später stellte die Corona-Krise alles auf den Kopf.

Die Elblinien-Reederei hatte den Liniendienst auf der Elbe erst Anfang August vergangenen Jahres etabliert. Die „Liinsand“ war dann noch regulär drei Monate zwischen Stade, Wedel und Altona unterwegs und wurde später im Jahr noch einmal für Sonderfahrten zu Weihnachtsmärkten reaktiviert. Zuvor war das Schiff für die Watten Fährlinien GmbH an der Nordseeküste als Wassertaxi zwischen Föhr, Amrum, Dagebüll, Hooge und Langeness im Einsatz gewesen.

( sul )

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