Kreis Pinneberg

Hoffnung für die Wedeler Kita Fährenkamp

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Der Betrieb in der Wedeler Kita soll im Sommer mit neuem Betreiber wiederaufgenommen werden (Symbolbild).

Der Betrieb in der Wedeler Kita soll im Sommer mit neuem Betreiber wiederaufgenommen werden (Symbolbild).

Foto: Monika Skolimowska / dpa

Die Stadt meint, dass der Betrieb der insolventen Einrichtung weitergehen kann. Ausschuss soll im Juni neuen Träger bestimmen.

Wedel.  Nun zeichnet sich doch ein Zukunft für die Wedeler Kita am Fährenkamp ab. Es gebe positive Signale für den Erhalt des Standortes, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus der Rolandstadt. Zwar habe der Insolvenzverwalter des insolventen Betreibers der Stadtverwaltung mitgeteilt, dass der Betrieb am Fährenkamp zum 30. April eingestellt worden sei. Diese neue Faktenlage schaffe aber gleichzeitig die Voraussetzung dafür, dass die Stadt Wedel nun selbst das Heft beim Erhalt des Fährenkamps als Kita-Standort in die Hand nehmen könne.

Ziel der Stadt Wedel sei es hierbei, mit einem neuen Betreiber einen neuen Kitabetrieb am bisherigen Standort am Fährenkamp ab Sommer zu starten. Nach ersten Gesprächen mit dem Eigentümer der Immobilie am Fährenkamp und der für eine Genehmigung zuständigen Heimaufsicht des Kreises Pinneberg sei die Stadt optimistisch, dass ein Betrieb ab dem kommenden Kitajahr möglich sein werde. „So hat der Eigentümer sich in sehr konstruktiven Gesprächen an einer Anschlusslösung interessiert gezeigt und bereits erste eigene Investitionen in die Immobilie im Falle einer Einigung in Aussicht gestellt“, so Stadtsprecher Sven Kamin.

Ausschuss soll im Juni den neuen Träger bestimmen

Die weiteren notwendigen Modernisierungen müssten vom zukünftigen Betreiber übernommen werden. Um zu ermitteln, wer der neue Betreiber sein könnte, will die Stadt jetzt ein Interessenbekundungsverfahren anschieben, damit anschließend der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport voraussichtlich in seiner Juni-Sitzung den zukünftigen Träger bestimmen kann.

Die Stadt Wedel selbst darf kein öffentliches Geld zur Modernisierung einer privaten Immobilie einsetzen. Nach dem Ende der Corona-Regelungen sei eine Betreuung der bisher am Fährenkamp betreuten Kinder in jedem Fall gesichert: entweder für die in dem für diesen Zweck geschaffenen Angebot der Stadt bei den Trägern Fröbel und Lebenshilfe oder bereits bei entsprechend zügiger Entwicklung am Fährenkamp in der von einem neuen Träger betriebenen Kita. Für Eltern, die in der Zwischenzeit nach dem plötzlichen Betreuungsende am Fährenkamp auf eine Notbetreuung angewiesen sind, wird die Stadt eine Lösung anbieten.

( HA )

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