Wedel

Umbau des Schulauer Hafens beginnt am Montag

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So soll der Schulauer Hafen aussehen, wenn die Bauarbeiter im Sommer in drei Jahren endgültig abrücken.

So soll der Schulauer Hafen aussehen, wenn die Bauarbeiter im Sommer in drei Jahren endgültig abrücken.

Foto: Stadt Wedel / HA

Start der Bauarbeiten an der Flutschutzmauer. Großprojekt soll im Sommer 2023 mit der Rekonstruktion des Hafenmeisterhauses abgeschlossen werden.

Wedel.  Die Neugestaltung der Ostpromenade am Schulauer Hafen beginnt. Wie in den kürzlich von der Stadt Wedel vorgestellten Plänen vorgesehen, beginnen am heutigen Montag die Vorarbeiten für die Sanierung der Flutschutzmauer. Das hat Sven Kamin, der Sprecher der Stadtverwaltung, bekannt gegeben.

Im nördlichen Baufeld im Bereich des großen Flutschutztores werden demnach zunächst auf der Wasserseite der Bauzaun und die Gerüste für die Sanierung der Flutschutzwand aufgestellt. Auf der anderen Seite, zur Stadt hin, muss ab 22. April die Schulauer Straße im Bereich der Flutschutzmauer halbseitig gesperrt werden. Eine Baustellenampel wird den Verkehr regeln. Die Sperrung ist voraussichtlich bis in den September hinein erforderlich.

Auch der Abriss des Hafenmeisterhauses beginnt

Ebenfalls von dieser Woche an werden die Flutschutzklappen auf der Mauer demontiert. Die Arbeiter werden sich nach und nach vom nördlichen Ende der Flutschutzmauer zum südlichen Ende vorarbeiten. Zusätzlich werden an der Deichstraße/Ecke Schulauer Straße die mobilen Büros und Container für die Bauleitung und ein Materiallager eingerichtet. Dafür wird der zu früheren Gelegenheiten als Parkplatz benutzte Bereich abgezogen und mit recyceltem Baumaterial befestigt. „Nach Einrichtung der Baustelle dürfte umgehend mit den Sanierungsarbeiten an der Flutschutzmauer begonnen werden“, so Stadtsprecher Sven Kamin.

Für die reibungslose Umsetzung der Sanierung der Flutschutzwand muss auch bereits ab dem 20. April der zweite Bauabschnitt „Rekonstruktion des Hafenmeisterhauses und Bau des Kiosks mit Toilettenanlage“ in Gang gesetzt werden. So wird bereits in dieser frühen Phase des Baus der Abriss des maroden Hafenmeisterhauses angegangen, damit die Bauzufahrtsstraße für die Lastwagen mit Baumaterial eingerichtet werden kann. Diese wird als Einbahnstraße funktionieren, sodass die Lastwagen am nördlichen Flutschutztor in den Hafenbereich einfahren können, dann das gelieferte Material abladen, um schließlich über den Bereich, wo derzeit noch das Hafenmeisterhaus steht, auf den Strandweg ausfahren zu können.

Das Wenden an der Baustelle und anschließende Ausfahren über das Nordtor ist wegen der beengten Verhältnisse an der Baustelle nicht möglich. Auch darf der Bauverkehr nicht zu dicht an der Spundwand verlaufen, da dort, wie berichtet, die Standsicherheit im Laufe der Jahrzehnte vor allem wegen des erhöhten Tidenhubs beeinträchtigt wurde und die Sanierung zwar eingeleitet ist, sich aber noch nicht in der Umsetzung befindet.

Für die Übergangszeit werden Toilettenanlagen im Bereich der Hafenstraße (südliche Zufahrt Haus Pamir) für die Besucher der Maritimen Meile zur Verfügung stehen.

Vom Zeitplan her wird die Sanierung der Spundwand nahtlos in den Bau der begrünten Freianlage übergehen, die im Bereich des dann rekonstruierten Hafenmeisterhauses durch eine Freitreppenanlage abgeschlossen wird, kündigt Sven Kamin an.

Mit dem Ende der Bauarbeiten an der Ostpromenade wird für das Jahr 2022 gerechnet, im Sommer 2023 soll dann auch die Rekonstruktion des Hafenmeisterhauses komplett abgeschlossen sein.

( HA )

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