Pinneberg
Stadtplanung

Post in Pinneberg weicht Kita und Wohnungen

Die Post in Pinneberg an der Friedrich-Ebert-Straße.

Die Post in Pinneberg an der Friedrich-Ebert-Straße.

Foto: Katja Engler

Das Gebäude an der Friedrich-Ebert-Straße in Pinneberg wird abgerissen, die Filiale soll bleiben. Investor stellt Pläne vor.

Pinneberg. Rund um die Rathaus-Passage dürfte sich bald Bauaktivität regen. Wie berichtet, soll das PiZ verjüngt werden, aber auch schräg gegenüber an der Friedrich-Ebert-Straße, wo sich derzeit die Postfiliale befindet, sollen Neubauten entstehen, sobald das jetzige Gebäude abgerissen ist. Das bestätigt Torsten Rieckmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Senectus GmbH, die dort bauen wird und zu diesem Zweck das dahinter liegende, ans Pinnau-Ufer grenzende Grundstück gekauft hat.

„Wir haben der Stadt unsere Entwürfe vorgelegt“, sagt Rieckmann. Das Post-Areal ist 11.000 Quadratmeter groß, 100 neue Wohnungen werden dort gebaut, davon 20 Prozent öffentlich gefördert. Im ersten Bauabschnitt werden Gewerbeflächen für die Postfiliale und -bank im Erdgeschoss angesiedelt: „Wir sind in konkreten Gesprächen. Es ist die feste Absicht der Postbank, am Standort zu bleiben. Wir wollen mit dem ersten Bauabschnitt den Umzug ermöglichen“, so Rieckmann.

100 Krippen- und Elementarplätze

Im zweiten Bauabschnitt werden ebenfalls Räume zur gewerblichen Nutzung fertiggestellt, darüber ab dem zweiten Obergeschoss dann wieder Wohnungen. Im hinteren Bereich des Gesamtareals will die Investorengemeinschaft eine Kita mit rund 100 Plätzen im Krippen- und Elementarbereich bauen. Diese soll sicher über einen eigenen Weg zugänglich werden.

Einen Zeitplan oder erste Kostenschätzungen gibt es noch nicht. Fest steht, dass das Architekturbüro PGN aus Rothenburg an der Wümme den Auftrag erhalten hat. Ein neues Pflegeheim in Kaltenkirchen stammt aus der Feder von PGN. „Das sind Gebäude, die sich sehr gut einfügen“, findet Rieckmann. Rund um die neue Kita sollen Grünanlagen entstehen und eine größere Freifläche.

Carl-Eric Pudor (CDU), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, freut sich, dass das Bauprojekt „auch mit bezahlbarem Wohnraum und einer Kita realisiert werden kann.“ Auch sei es „enorm wichtig, dass die Filiale der Post an diesem Standort erhalten bleibt.“