Kreis Pinneberg

Feier-Abend – wie Barmstedt die After-Work-Party entdeckt

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Stefan Schliemann (v. r.), Katja Krane, Matthias Grütz, Heike Brinckmann, Marcel Holz und Tobi Willemeit freuen sich auf die After-Work-Party.

Stefan Schliemann (v. r.), Katja Krane, Matthias Grütz, Heike Brinckmann, Marcel Holz und Tobi Willemeit freuen sich auf die After-Work-Party.

Foto: Burkhard Fuchs

Barmstedter Gewerbetreibende laden für den 5. März zur ersten After-Work-Party in der Stadt in die Kulturschusterei ein.

Barmstedt.  Nach Feierabend ist der Tag, ist vor allem das Leben noch längst nicht vorbei: Das ist sinngemäß das Motto einer neuen Veranstaltungsreihe, die am Donnerstag, 5. März, zum ersten Mal in der Kulturschusterei in Barmstedt über die Bühne geht. Der Handel- und Gewerbeverein Barmstedt (HGB) lädt zu einer „After-Work-Party“ in das ehemalige Saturn-Kino am Markt. Geboten werde Musik, Tanz, gute Laune und viel Zeit zum Klönen, kündigt Initiatorin und stellvertretende HGB-Vorsitzende Heike Brinckmann an.

Ziel sei es, mit dieser Feierrunde nach Feierabend eine Art Netzwerk der Barmstedter Geschäftswelt aufzubauen. „Wir wollen mit der After-Work-Party alle Barmstedter Chefs, deren Mitarbeiter, Freunde und Nachbarn kennenlernen“, sagt Heike Brinckmann. Jeder sei herzlich willkommen, auch Menschen in Feierlaune von außerhalb, die nach einem harten Tag im Büro oder sonstwo in Gesellschaft „entspannen, miteinander quatschen und tanzen wollen“.

Bei guter Resonanz soll es weitere Partys geben

Die Kulturschusterei, die seit einigen Jahren Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen in dem früheren Kinosaal veranstaltet, sei als Location für eine solche Veranstaltung hervorragend geeignet. „Das deckt sich mit meinen ursprünglichen Plänen, die Räume zu vermieten“, sagt Kulturschusterei-Chef Matthias Grütz. „Wenn ich jetzt noch etwas für die Stadt tun kann – umso besser. Es ist nur gut, wenn die Stadt zusammenhält.“ Die After-Work-Party könnte zu einem ähnlichen Erfolg werden wie seine „Rock den Schuster“-Disco-Abende, die alle drei Monate, das nächste Mal am 2. Mai, mit bis zu 150 Gästen meist ausverkauft seien.

Für die After-Work-Party, die nach dem 5. März bei guter Resonanz auch zu einer regelmäßigen Veranstaltung werden könnte, koste keinen Eintritt, sagt Initiatorin Brinckmann. „Es gibt auch keine Voranmeldung und keinen Dresscode.“ Jeder könne so kommen, wie er wolle. Wer es sich einfach machen möchte, lasse sein Arbeitsoutfit einfach an oder er ziehe sich etwas Bequemeres an, ganz nach Belieben.

Um 22 Uhr ist Schluss – am nächsten Morgen müssen alle wieder fit sein

Für die musikalische Unterhaltung sorgt der erfahrene DJ Tobi Willemeit aus Barmstedt, der nach eigener Auskunft 110 Hochzeiten und Firmenfeste im Jahr professionell musikalisch begleitet. „Ich erfülle alle Musikwünsche und bleibe den ganzen Abend über nüchtern“, verspricht er.

Die Getränkepreise richten sich nach denen in der Kulturschusterei. Um 22 Uhr ist der unterhaltsame Abend in der Kulturschusterei allerdings wieder vorbei. Heike Brinckmann: „Wir müssen ja am nächsten Morgen alle wieder früh hoch.“

After-Work-Party: Do 5.3., 18.30–22 Uhr, Kulturschusterei Barmstedt, Am Markt 16

( bf )

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