Pinneberg
Schenefeld

Bürger werden zu Plänen für Stadtkern befragt

So soll die LSE künftig im Stadtkern von Gebäuden eingefasst werden.

So soll die LSE künftig im Stadtkern von Gebäuden eingefasst werden.

Foto: Stadt Schenefeld

Veranstaltung mit Bürgerbeteiligung am Donnerstag im Rathaus. Das angepasste Modell wird im Anschluss im Foyer ausgestellt.

Schenefeld.  Schenefelds Bürger erhalten am Donnerstag, 30. Januar, die Gelegenheit, sich an der Entwicklung der Stadtmitte rund um das Einkaufszentrum und um das Rathaus zu beteiligen. Von 18.30 Uhr an findet im Ratssaal des Rathauses am Holstenplatz eine Diskussion zum überarbeiteten Rahmenplan statt, den Ende Oktober 2019 der Stadtentwicklungsausschuss abgesegnet hat. Einlass ist bereits ab 18 Uhr, so dass Interessierte Zeit erhalten, die Unterlagen und das angepasste Modell anzusehen.

Der Rahmenplan basiert auf dem Siegerentwurf des Gestaltungswettbewerbs, der Ende 2018 abgeschlossen worden war. Nun sollen die Bürger ihre Wünsche und Anregungen zum Entwurf des künftigen Stadtkerns beisteuern. Bürgermeisterin Christiane Küchenhof hofft auf eine hohe Beteiligung.

Im Rahmenplan sind mögliche neue Gebäude in weiß dargestellt, bestehende Gebäude in grau. Rund um den Holstenplatz soll die neue Mitte Schenefelds entstehen. Die Häuser sollen hier eine Höhe von vier Geschossen erreichen, eventuell sind weitere Aufstockungen durch Staffelgeschosse möglich. Entlang Osterbrooks- und Kiebitzweg sowie an der Industriestraße ist ebenfalls eine viergeschossige Bebauung vorgesehen, die sich in Richtung Osten zur Düpenau auf drei Vollgeschosse reduziert. Inwieweit in diesen Bereichen noch Dach- oder Staffelgeschosse möglich sein sollen, ist derzeit noch offen.

Nach Abbruch der Luninezbrücke entsteht durch halbrunde Gebäude eine neue Torsituation im Westen. Aus Richtung Pinneberg-Waldenau kommend soll dadurch für Autofahrer deutlich werden, dass hier die Stadtmitte beginnt. Die genaue Architektur der Gebäude legt der Rahmenplan allerdings noch nicht fest. Er gibt aber schon Empfehlungen, wie Gebäude gestaltet werden sollen, etwa wie hoch der Anteil an Klinkerflächen innerhalb einer Fassade sein soll.

Im Verlauf der Düpenau bleibt der Robinsonspielplatz erhalten und wird gegebenenfalls mit weiteren Angeboten versehen. Zur besseren Verbindung von Schenefeld-Siedlung und Stadtkern sind weitere Brücken über die Düpenau vorgesehen. Um ökologische Verbesserungen zu erreichen, soll es möglichst zu einer Abflachung der Böschungen kommen, damit der Kanalcharakter des Baches gemindert werden kann. Zusätzlich sollen Einbauten entfernt werden, damit der Bach wieder einen natürlicheren Verlauf nimmt.

Die Unterlagen und das Modell sind vom 3. bis 28. Februar im Rathausfoyer in einer Ausstellung zu sehen.