Elmshorn

Stadt plant Neubau an der Friedrich-Ebert-Schule

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Die Friedrich-Ebert-Grundschule soll erweitert werden (Symbolbild).

Die Friedrich-Ebert-Grundschule soll erweitert werden (Symbolbild).

Foto: dpa Picture-Alliance / Andrea Warnecke / picture alliance / dpa Themendie

Die Grundschule in Elmshorn soll für mehr als sechs Millionen Euro erweitert werden. Angestrebter Baubeginn ist Mitte November 2020.

Elmshorn. Die Friedrich-Ebert-Schule in Elmshorn soll durch einen Neubau erweitert werden. Das städtische Gebäudemanagement schätzt die Kosten für die Bau- und Planungskosten auf 6.079.400 Euro und die Einrichtungskosten auf 418.500 Euro. Die Mittel sollen im Haushalt 2021 angemeldet werden. Die Stadt als Schulträger wird das Projekt wohl allein finanzieren. Förderprogramme gebe es derzeit nicht. Das geht aus den Sitzungsunterlagen hervor. Am Donnerstag, 30. Januar, berät die Politik im Ausschuss für Kinder, Jugend, Schule und Sport darüber.

Derzeit besuchen etwa 400 Kinder die Grundschule an der Jahnstraße. Der Platz ist knapp. Nun soll ein Erweiterungsbau Abhilfe schaffen. Der Plan, der mit der Schulleitung abgestimmt wurde, sieht vor, zwei zusätzliche Gruppenräume zu schaffen. Zudem sollen im neuen Trakt Bücherei und Mensa, sechs Klassenräume, zwei Ruheräume, ein Werkraum und mehrere Nebenräume unterkommen.

Angestrebter Baubeginn ist Mitte November 2020

Geplant ist ein dreigeschossiges Gebäude mit Verblenderfassade in Massivbauweise und Pultdach mit Photovoltaik. Planung und Vorbereitung der Ausschreibungen sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Angestrebter Baubeginn ist dann Mitte November. Steht der Neubau, sollen im Altbau mehrere Räume zusammengelegt werden und so ein großes Lehrerzimmer geschaffen werden. Ein Projektbeschluss für die Maßnahme muss noch gefasst werden.

Derzeit werden 4546 Quadratmeter Bruttogeschossfläche an der Friedrich-Ebert-Schule bewirtschaftet. Mit Bezug des Erweiterungsbaus erhöht sich die Fläche um fast 50 Prozent, nämlich 2188 Quadratmeter. Aufgrund der energiesparenden Bauweise werden sich die Folgekosten hinsichtlich der Energiekosten nicht weiter erhöhen, allerdings werden die Bewirtschaftungskosten für den Betrieb des Gebäudes steigen.

Die Mitglieder des Schulausschusses kommen am Donnerstag, 30. Januar, von 18 Uhr an in der Mensa der Bismarckschule (Bismarckstraße 2) zusammen.

Ebenfalls im öffentlichen Teil steht der Antrag, den Namen der Paul-Dohrmann-Schule in Förderzentrum Elmshorn am Dohrmannweg zu ändern. Seit dem Schuljahr 2016/17 werden an der Paul-Dohrmann-Schule keine Schüler mehr beschult. Mit der Namensänderung soll dem Eindruck entgegengewirkt werden, dass die Schule nicht mehr existent ist, sondern als Förderzentrum eine wichtige Arbeit an allen Schulen leistet. Weitere Themen sind die Sportlerehrung und die Bedarfsplanung an der Leibniz-Kita „Die Lütten“.

( ade )

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