Pinneberg
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Polizei warnt vor neuem Falschgeld aus dem Internet

Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein warnt vor neuem Falschgeld im Süden Schleswig-Holsteins.

Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein warnt vor neuem Falschgeld im Süden Schleswig-Holsteins.

Foto: DeutzmannALeoni1@wmg.loc / imago/Deutzmann

Die Blüten tauchten auch zuerst im Kreis Pinneberg auf. Bei den Banknoten fehlen die Sicherheitsmerkmale. Mehr Falschnoten als 2018.

Pinneberg.  Im Süden Schleswig-Holsteins (und damit auch im Kreis Pinneberg) tauchten die Blüten zuerst auf. Inzwischen sind die gefälschten Zehn- und Zwanzig-Euro-Scheine im ganzen Land im Umlauf. Deshalb warnt das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein jetzt vor diesen neuartigen Euro-Falschnoten, die seit einigen Wochen vermehrt aufgefunden werden.

Bei gefälschten Scheinen handelt es sich nach Polizeiangaben um Banknoten, bei denen die Sicherheitsmerkmale fehlen und auf deren Rückseite der Aufdruck „prob copy“ zu sehen ist. Die offenbar in Serie erstellten Farbkopien können laut Ermittlern zu einem geringen Preis bei asiatischen Anbietern im Internet erworben werden. Die Zehn-Euro-Falschnote hat bislang immer die Seriennummer PA7497803159, die Zwanzig-Euro-Falschnote die Nummer UC1366259581. Auffällig an den Blüten sei, dass die anfangs vermehrt in Schulkantinen sichergestellt werden konnten. Einige Noten schienen vorsätzlich auf Gehwegen oder öffentlichen Plätzen abgelegt worden zu sein. Finder hatten sie dann als Zahlungsmittel genutzt.

Am häufigsten Fünfzig-Euro-Falschnoten im Umlauf

Bis einschließlich November gab es in Schleswig-Holstein mit rund 300 Falschnoten mehr als im Vorjahr einen Anstieg von 15 Prozent. Am häufigsten wurden Fünfzig-Euro-Falschnoten sichergestellt, die machen einen Anteil von 60 Prozent aus. Es folgen Zwanzig-Euro-Falschnoten (20 Prozent). Zehn-Euro-Blüten seien bislang eher selten gewesen, machen durch die oben genannte neue Serie nun aber schon insgesamt sieben Prozent aller sichergestellten Falschnoten aus. Die Falschgeldstelle des Landeskriminalamtes weist darauf hin, dass das Inverkehrbringen von Falschgeld strafbar ist. Die Ermittler raten, verdächtige Banknoten zu überprüfen. Für falsche Banknoten wird kein Ersatz geleistet. Weitere Informationen unter: bundesbank.de/falschgeld.