Pinneberg
Adventszeit

Diese Kaufleute bringen Pinneberg zum Leuchten

Jörg Oldenburg (NVN, v. l.), Jasmin van Gysel (VR-Bank), Anke Marckmann (Bücherwurm), Claudia Patt und Hermann Kunstmann (beide Wirtschaftsgemeinschaft).

Jörg Oldenburg (NVN, v. l.), Jasmin van Gysel (VR-Bank), Anke Marckmann (Bücherwurm), Claudia Patt und Hermann Kunstmann (beide Wirtschaftsgemeinschaft).

Foto: Katja Engler

Dank Sponsoren wird die City vom 25. November an wieder weihnachtlich erstrahlen. 20.000 Euro kostet die Lichterpracht.

Pinneberg.  „Wir haben’s wieder hingekriegt“: Der Modehändler Hermann Kunstmann, Vorsitzender der Pinneberger Wirtschaftsgemeinschaft, atmet sichtlich auf. Für 42 von 48 möglichen Weihnachtsbeleuchtungsmasten haben er und seine vielen Mitstreiter wieder Sponsoren gefunden. Nächste Woche werden sie angeliefert, bis zum 18. November soll die leuchtende Pracht von der Unteren Dingstätte bis zum Fahltskamp montiert sein. Die letzten fünf Masten werden dann in der zukünftigen neuen Fußgängerzone Bismarckstraße aufgestellt, wenn die dortigen Bauarbeiten beendet sind.

In strahlendem Glanz wird sich die Pinneberger Innenstadt dann erstmals mit Eröffnung des Weihnachtsdorfes am Montag, 25. November, zeigen. Von morgens bis abends ohne Unterbrechung. LED macht’s möglich. „Das gibt mir einfach ein schönes Gefühl, wenn ich zur Vorweihnachtszeit durch die erleuchtete Stadt gehe“, sagt Kunstmann. Auch Claudia Patt von der Wirtschaftsgemeinschaft mag es, wenn es schon morgens leuchtet: „Licht ist wunderschön für die Seele.“

Nun ist die Weihnachtsbeleuchtung kein Pappenstiel. Weder planerisch, noch finanziell. Rund 20.000 Euro kosten Auf- und Abbau, Lagerung und Instandhaltung pro Jahr. Für jeden Mast musste ein eigener Sponsor gefunden werden, wofür Kunstmann und seine Kolleginnen jeweils die eigenen Netzwerke in Gang gesetzt haben. Mit dabei sind wieder der Bücherwurm, Kunstmann, die VR Bank in Holstein mit drei Masten, und sogar ein Rellinger Unternehmer spendiert einen: Jörg Oldenburg von der Natursteinfirma NVN.

Gut sichtbar wird an jedem Mast der Name des jeweiligen Sponsors angebracht, vorzugsweise direkt vor dem eigenen Geschäft. Auch Pinneberger Privatleute haben einen Mast spendiert.

Die Festbeleuchtung mit der hoch aufragenden Weihnachtstanne und darunter liegenden Geschenken ist rund zehn Jahre alt, die Qualität hat sich bewährt, sagt Hermann Kunstmann. Sie basiert auf LED-Technik und wurde in Griechenland überwiegend von Hand gefertigt. „Schon damals hatten wir das Stromsparen auf dem Zettel“, sagt der Modefachmann.

Die Farben stehen für das Baumschulland (Grün) und die wichtigen regionalen Rosenzüchter (Rot). Die Masten werden an den Laternenstrom angeschlossen und täglich kontrolliert. Dadurch hat es in den vergangenen zwei Jahren weniger Schäden gegeben als in den Jahren zuvor, sagt Claudia Patt.

Sollte noch jemand Lust haben, sich an der Pinneberger Weihnachtsbeleuchtung zu beteiligen: Gesucht werden noch Sponsoren für die Erhellung des Lindenplatzes und einiger Stellen am Fahltskamp. Kontakt: 0170/210 13 84.