Pinneberg
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Katja Suding will Einwanderung klarer regeln

FDP-Frontfrau Katja Suding im Má Vino mit Pinnebergs FDP-Fraktionschef Werner Mende.

FDP-Frontfrau Katja Suding im Má Vino mit Pinnebergs FDP-Fraktionschef Werner Mende.

Foto: Katja Engler

Die FDP-Spitzenpolitikerin und Bundestagsabgeordnete war am Sonntag zu Gast beim Frühschoppen der Pinneberger Liberalen.

Pinneberg.  Das Licht in der gemütlichen italienischen Weinhandlung Má Vino war eher schummerig, dafür ging es aber beim gut besuchten Frühschoppen der Pinneberger FDP am Sonntagvormittag sachorientiert hoch her. Prominenter Gast an diesem trüben Tag war die Bundestagsabgeordnete Katja Suding, Stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und Hamburger FDP-Landeschefin. Bewusst nah an den Gästen hielt sie einen freien Impulsvortrag.

Ihre „Tour d’ Horizon“ führte vom Bildungsföderalismus über den Klimaschutz und Zertifikatehandel zur Einwanderung. Diesbezüglich setzt sich Katja Suding für ein neues Einwanderungsgesetzbuch ein, „um Einwanderung gezielt und klar zu regeln.“ Ihrer Meinung nach sind die Steuerlasten in Deutschland zu hoch, sie fordert beispielsweise die Abschaffung des Solidaritätsbeitrages. In den sozialen Medien beobachtet sie, dass „der Diskurs ein Stück weit verroht“, und sie macht sich Sorgen über die Tatsache, dass zwei Drittel der heutigen Jugendlichen sich nicht mehr trauen, ihre Meinung zu sagen. Der Komplexität politischer Sachverhalte trug die Politikerin Rechnung durch ebenso komplexe, problembewusste, aber auch lösungsorientierte Antworten.