Pinneberg
Kreis Pinneberg

Feuerwehr löscht Dachstuhlbrand in Wedeler Reihenhaus

Von der Drehleiter aus musste das Dach geöffnet werden.

Von der Drehleiter aus musste das Dach geöffnet werden.

Foto: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

Schock für die Bewohner. Beim Brand konnte aber durch den Einsatz der Wedeler Feuerwehr größerer Schaden verhindert werden.

Wedel. Der schnelle Einsatz der Wedeler Feuerwehr hat wohl Schlimmeres verhindert. Bei einem Dachstuhlbrand in einem Reihenhaus konnten 45 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren Wedel und Holm das Feuer am Donnerstagmorgen auf den Dachbereich des Endreihenhauses begrenzen. Die unteren Geschosse und die angebauten Nachbargebäude blieben verschont.

Die Feuerwehr war um 8.35 Uhr alarmiert worden. Als erster traf Wehrführer Michael Rein ein. Da quoll schon Rauch an mehreren Stellen aus dem Dach des Reihenhauses, das aus drei Einheiten besteht. An einigen Stellen waren offene Flammen zu sehen. Die Bewohner hatten das Haus bereits unverletzt verlassen.

Aufgrund der unklaren Lage ließ der Wehrführer zur Sicherheit zusätzliche Atemschutzträger alarmieren, die von der Feuerwehr Holm gestellt wurden. Parallel dazu rückten Einsatzkräfte zur Lageerkundung in das Dachgeschoss vor. Sie berichteten, dass es offenbar zu einem Brand in der Heizungsanlage gekommen war, der ins Dach gezogen ist.

Daraufhin schickte der Wehrführer zwei Kräfte über das Treppenhaus zum Brandort, um das Feuer von innen zu bekämpfen. Parallel dazu entfernten Feuerwehrleute vom Korb der Drehleiter aus die Dachpfannen im Übergang zwischen dem betroffenen Endreihenhaus und dem Mittelhaus, um einen Rauch- und Wärmeabzug zu schaffen. Auf diese Weise konnte frühzeitig eine stärkere Brandausbreitung verhindert werden. Später wurde auch von der Drehleiter aus Löschwasser in das Dach gepumpt.

Bereits 9.15 Uhr vermeldete die Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu haben. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis 10.40 Uhr hin. Unter anderem wurde mit einem Wassersauger Löschwasser aufgenommen. Das Dach wurde provisorisch abgedichtet. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kripo Pinneberg übernommen. Angaben zur Schadenshöhe und zur Brandursache konnten die Ermittler noch nicht machen. Sehr wahrscheinlich ist jedoch ein technischer Defekt.