Pinneberg
Konzept wird erarbeitet

Große Beteiligung bei Online-Umfrage zum Radverkehr im Kreis

Im Kreishaus Pinneberg sind allein am ersten Tag 900 Probleme bei Radwege gemeldet worden (Symbolfoto).

Im Kreishaus Pinneberg sind allein am ersten Tag 900 Probleme bei Radwege gemeldet worden (Symbolfoto).

Foto: Peter Kneffel / dpa

Bürger können der Verwaltung Probleme bei Radwegen melden. Bisher mehr als 2600 Hinweise im Kreishaus eingegangen, 900 am ersten Tag.

Kreis Pinneberg.  Seit dem 25. September läuft die Online-Befragung des Kreises zum Radverkehrskonzept. Dabei können Bürger der Verwaltung Probleme bei Radwegen melden. Bisher sind mehr als 2600 Hinweise im Kreishaus eingegangen, allein 900 am ersten Tag. „Über diese enorme Beteiligung sind wir sehr erfreut“, sagt Kreissprecher Oliver Carstens. Dies zeige jedoch auch den großen Handlungsbedarf.

Auch Birgit Schucht, Projektverantwortliche für das Radverkehrskonzept im Kreis, ist zufrieden mit dem Zwischenergebnis: „Die Anzahl der Hinweise zeigt das große Interesse am Radverkehr in der Bevölkerung.“ Als häufigste Kritikpunkte wurden laut Schucht bisher schadhafte Oberflächen, die zu geringe Breite beziehungsweise das komplette Fehlen von Radwegen genannt.

Bis zum Mittwoch, 16. Oktober, besteht noch die Möglichkeit, im Internet unter den Adressen www.radfahren-im-kreis-pinneberg.de oder direkt unter www.kreis-pinneberg.de Problemstellen an Radwegen zu benennen. Allgemeine Fragen zum Radverkehrskonzept des Kreises beantwortet Birgit Schucht unter Telefon 04121/4502 33 01.