Pinneberg
Kreis Pinneberg

Radweg von Elmshorn nach Hamburg nimmt Form an

Der 32 Kilometer lange Radschnellweg soll von Elmshorn über Tornesch, Pinneberg und Halstenbek nach Hamburg führen (Symbolbild).

Der 32 Kilometer lange Radschnellweg soll von Elmshorn über Tornesch, Pinneberg und Halstenbek nach Hamburg führen (Symbolbild).

Foto: Roland Weihrauch / picture alliance/dpa

Online-Beteiligung abgeschlossen. 138 Bürger nahmen teil. Ergebnisse werden in Workshop in Pinneberg am 10. September besprochen.

Pinneberg.  Welche Streckenführung soll der geplante, 32 Kilometer lange Radschnellweg von Elmshorn über Tornesch, Pinneberg und Halstenbek nach Hamburg bekommen? Um diese Frage geht es nach einer abgeschlossenen Online-Beteiligung bei einem Workshop in Pinneberg. Am Dienstag, 10. September, können alle Interessierten über die bisherigen Ergebnisse diskutieren, Verbesserungsvorschläge machen oder kurz: sich einbringen. Welche Verbindungen sind bereits gut befahrbar? Wo liegen Probleme und Konfliktstellen? Was gibt es für weitere Ideen?

Von 18 Uhr an soll es im Sitzungssaal des Rathauses auch um den zeitlichen Ablauf der Machbarkeitsstudie gehen. Dabei richtet sich die Veranstaltung vor allem an Radfahrer im Kreis, die täglich nach Hamburg fahren oder zumindest auf einem Teilstück die Richtung des Radwegs einschlagen. An der vorangegangenen Online-Befragung hatten sich 138 Radfahrer beteiligt. Unter anderem wurde eine Anbindung an die Science-City in Bahrenfeld gefordert, oder ein Weg zwischen Prisdorf und Tornesch.

Grundsätzlich wird in dem Projekt nach einer günstigen Streckenführung gesucht, die Radfahrende zügig, sicher und möglichst direkt ans Ziel bringt. Favorisiert wird eine Route entlang der Bahnlinie – teilweise ist sie dort schon vorhanden. Die Ergebnisse von Online-Befragung und Workshop fließen danach in eine Vorzugsvariante ein, die von fachkundigen Gutachtern überprüft wird. All das soll später in konkrete Bauplanungen münden.

Zielsetzung der Radstrecke vom Umland in die Stadt ist eine Anbindung an die Velorouten der Bezirke Altona und Eimsbüttel. Zudem soll es einen Abzweig auf den Hamburger Deckel über die A 7 geben. Der Untersuchungsraum von Elmshorn nach Hamburg ist dabei nur einer von neun Korridoren für Radschnellwege aus dem Umland in die Metropole. Auch von Bad Bramstedt, Geesthacht oder Tostedt sollen künftig Radwege nach Hamburg führen.

Workshop zum Radschnellweg, 10. September, 18 Uhr, Rathaus Sitzungssaal. Infos unter: http://metropolregion.hamburg.de/rsw-elmshorn-hh