Pinneberg
Kreis Pinneberg

Uetersener Lehrer wird Kultur-Berater des Kreises

Der Lehrer Sönke Zankel, Jahrgang 1973, ist neuer Kreisfachberater für kulturelle Bildung an Schulen.

Der Lehrer Sönke Zankel, Jahrgang 1973, ist neuer Kreisfachberater für kulturelle Bildung an Schulen.

Foto: Fabian Schindler / HA

Sönke Zankel vom Uetersen Ludwig-Meyn-Gymnasium entwickelt Unterrichtskonzepte für die Schulen des Kreises mit.

Uetersen. Sönke Zankel ist neuer Kreisfachberater für die kulturelle Bildung an Schulen im Kreis Pinneberg. Der promovierte Historiker, Lehrer für Deutsch, Philosophie, Religion, Geschichte und Wirtschaft/Politik, hat in der Vergangenheit schon viele Schülerprojekte realisiert, unter anderem im Bereich der historisch-politischen Bildung und im kreativen Schreiben. 2013 wurde er für seine Arbeit mit dem deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet. Er ist außerdem in der Lehrerbildung tätig und bereits der Kreisfachberater für Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Sein aktuellstes Amt ist neu geschaffen, Kreisfachberater für kulturelle Bildung gibt es in Schleswig-Holstein erst seit Beginn dieses Schuljahrs. Sönke Zankel, der seit 2007 am Ludwig-Meyn-Gymnasium in Uetersen unterrichtet, erkennt in seiner neuen Position viele Chancen. Er sagt: „Kultur ist das Fundament unserer Gesellschaft. Und Vorhaben im Bereich der kulturellen Bildung können Jugendliche dazu bewegen, das Bestehende zu schätzen und es zugleich kreativ zu hinterfragen, um es weiterzuentwickeln.“ Um das umzusetzen, berät und begleitet er ab jetzt die Schulen im Kreis Pinneberg bei der Planung und Umsetzung von Projekten im Bereich kulturelle Bildung. Dazu kommt er beispielsweise zweimal im Jahr für Schulentwicklungstage an die Schulen.

Aber auch den Museen steht Sönke Zankel zur Verfügung. „Wenn ein Museum Interesse hat, das eigene Ausstellungskonzept didaktisch und methodisch weiterzuentwickeln, kann es sich jederzeit an mich wenden.“

Neben den Aufgaben im Kreis Pinneberg wird er auch überregional im Einsatz sein, mit den anderen Kreisfachberatern zusammen sollen Konzepte für die Erinnerungskultur und die Museumspädagogik entwickelt werden. Ein großes Projekt plant er gerade mit seiner Kollegin aus dem Kreis Steinburg, Sandra Buschmann: In Itzehoe soll ein historisch-politischer Denkort entstehen, an dem sich geschichtliches und demokratisches Lernen mit kreativen, künstlerischen Zugängen vereinigen soll. Hierfür wie auch für andere kulturelle Themen wird er Unterrichtsmodule mitentwickeln, die dann allen Schulen zur Verfügung gestellt werden.