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Eine musikalische Hommage an die Stadt Elmshorn

Michael Baum (v. l.), Frank Ramson, Ralf Götzenberger, Lena Mielke, Janna Schünemann und Ines Baum stellen das Projekt in der VHS Elmshorn vor

Michael Baum (v. l.), Frank Ramson, Ralf Götzenberger, Lena Mielke, Janna Schünemann und Ines Baum stellen das Projekt in der VHS Elmshorn vor

Foto: Anne Dewitz

Der Elmshorner Sänger Frank Ramson hat zehn Lieder über die Krückaustadt geschrieben. Daraus wird nun ein Album mit vielen Beteiligten.

Elmshorn. Der Rosengarten, das allerbeste Müsli, der Skulpturenpark, das ehrenamtliche Engagement, die Willkommenskultur, das Miteinander, das Markttreiben auf dem Buttermarkt, das Hafenfest an der Krückau... Wenn Frank Ramson an Elmshorn denkt, fallen ihm viele Gründe ein, warum er seine Heimatstadt so liebt. Sie alle hat er in Liedtexten verarbeitet. Sie sollen im kommenden Jahr als Album erscheinen. Am Freitag stellte er das Projekt mit einigen Mitstreitern in der VHS Elmshorn vor.

Ein Zug rollt heran

Trifft den Liether Damm

Der nächste Halt, so heißt es dann

Elmshorn, Elmshorn

Am Hafen stehen sie bereit

Die Klostersande läuft ein

Und bis zum Torhaus schallt’s Ahoi

Elmshorn, Elmshorn

Bei der Elmshorner Musik-Gala im Februar sang Frank Ramson im Duett mit Thorsten Mann-Raudies in Begleitung des Vielharmonie Orchesters mit seinem Dirigenten Tobias Müller den eigenen Liedtext „Elmshorn, Elmshorn“ zur Musik von Sinatras „New York, New York“. „Die positive Resonanz auf diesen Auftritt im Saalbau brachte mich auf die Idee, in den folgenden Wochen neun weitere Liedtexte über Elmshorn zu schreiben“, sagt er.

Die Lieder probt er derzeit mit verschiedenen Kulturschaffenden. Es handelt sich um sieben eigene Kompositionen und drei Coversongs. Frank Ramson ist seit 1997 in verschiedenen Musikprojekten aktiv. Er bediente dabei unterschiedlichste Genres als Sänger und Texter in Duo-Besetzungen oder Gruppen, gestaltete eine Reihe Kompositionen und war an Live-Shows als Sänger, Moderator, DJ oder Veranstalter beteiligt.

Von manchem Hochhaus reicht der Blick über die Stadt

Bis raus zum Franzosenhof, zur Köllner Chaussee

Zum Schneiderkamp

Vom Regen etwas durchnässt

Ende August, Hafenfest

Wo sich’s jede/r trotzdem gut gehen lässt

Elmshorn, Elmshorn

Lisa Hoffmann am Klavier, die Modern Music School Elmshorn mit Ralf Götzenberger, die Musikschule Elmshorn mit Ronen Weisman sowie Lars Entrich und die Musicschool Baum mit Ines und Michael Baum sowie der Jott Zett Band wirken an „Elmshorn, Elmshorn – eine Hommage an die Krückaustadt“ mit.

Am Samstag ist Buttermarkt

Wir nehmen die Kö

Und klönen am Holstenplatz

Supernormal

Elmshorn, Elmshorn

Elmshorn, Elmshorn

Wir gehen zum Lichtermarkt

Tallinn ist nur einmal im Jahr

Zu der Jott Zett Band gehören auch Sängerin Lena Mielke (10) und Schlagzeugerin Janna Schünemann (13). Frederik Lass spielt den Bass. Sie haben unter anderem das Stück „Elmshorn macht Putz!“ eingespielt. Eine Kostprobe werden sie auf dem Fest zum Weltkindertag im Jugendhaus in Tornesch geben. „Das Lied handelt von der starken Einsatzbereitschaft der Elmshorner, wenn es um die Sauberkeit ihrer Stadt und Umweltbelange geht“, sagt Ramson.

Und kehrt der Sommer zurück

Tauchen wir auf

Nutze den Tag

Am Krückaupark

Ein Zug rollt heran

Am Ansgarviertel entlang

Der nächste Halt, ja sag mal an

Elmshorn, Elmshorn

Bis zum Spätsommer 2020 werden einzelne Live-Termine stattfinden, ehe zwei Aufführungen mit dem Gesamtprogramm folgen. Begleitend werden ein Tonträger und mp3s erhältlich sein. Projekterlöse kommen der Musikförderung von Kindern und Jugendlichen zu.

Du gehörst zu mir wie das Moin

Zu einem wirklich guten Freund

Du tust mir gut

Elmshorn, Elmshorn

Auftritt: Musicschool Baum mit der Jott Zett Band singt am Sonntag, 22. September, 13 - 17 Uhr beim Weltkindertag im Jugendzentrum Jott Zett, Klaus-Groth-Straße 7, in Tornesch