Kreis Pinneberg

Die SPD hat einen Fahrrad-Plan für Tornesch

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Burkhard Fuchs
Die Tornescher SPD will den Radverkehr voranbringen (Symbolbild).

Die Tornescher SPD will den Radverkehr voranbringen (Symbolbild).

Foto: dpa Picture-Alliance / Wolfram Steinberg / picture alliance / Wolfram Stein

Acht kleine Umbauten sollen das Sicherheitsgefühl in der Stadt spürbar verbessern. Vorschläge sind Thema im Umweltausschuss am 27. Februar.

Tornesch.  Der Radverkehr in Tornesch soll sicherer werden. Die SPD will auf der Sitzung des Umweltausschusses an diesem Mittwoch, 27. Februar, acht konkrete Vorschläge für Verbesserungen machen, kündigt ihr neuer Parteivorsitzender Artur Rieck an. „Dafür sind keine großen Investitionen nötig. Es sind aber Maßnahmen, die das Sicherheitsgefühl für die Radfahrer in Tornesch spürbar erhöhen würden“, sagt Rieck, der selbst viel Fahrrad fährt.

Alles zusammen kostet 20.000 bis 30.000 Euro

Im Haushalt stehe dafür auch genug Geld zur Verfügung. „Das kostet alles zusammen vielleicht 20.000 bis 30.000 Euro“, meint Rieck. „Das Geld ist da, weil wir andere Vorhaben abgespeckt haben.“

Dieser Vorstoß knüpfe an das Konzept an, das die SPD bereits vor einem knappen Jahr vom Umweltausschuss der Ratsversammlung habe einstimmig beschließen lassen, sagt Rieck. Doch die Verwaltung habe es bislang weder weiter ausgearbeitet noch umgesetzt. „Darum haben wir uns jetzt entschlossen, konkrete Vorhaben zur kurzfristigen Verbesserung vorzustellen.“

Insbesondere möchten die Sozialdemokraten mithilfe von Piktogrammen und roten Fahrbahnmarkierungen Radwege sichtbarer machen und deutlicher vom Autoverkehr abgrenzen. So seien an der Friedrichstraße zwischen der Norderstraße und der Kreuzung Ahrenloher Straße/Kreisstraße 20 die Fußwege zu schmal für einen gemeinsamen Fuß- und Radweg, so der SPD-Vorsitzende.

Hier müssten auf beiden Seiten besondere Schutzstreifen für Radfahrer angelegt und markiert werden, fordert Rieck. Denn aus „Angst vor dem Autoverkehr fahren die Radfahrer hier lieber auf dem Bürgersteig“, ist seine Beobachtung. Wenn da dem Radfahrer beispielsweise eine Mutter mit Kinderwagen entgegenkomme, könne es zu „brenzligen Situationen kommen“.

Ähnliche Schutz- oder Markierungsstreifen sollten an der Radwegquerung von der Esinger Straße über die Stichstraße zum Bahnhof sowie an der Wilhelm- und Heimstättenstraße geschaffen werden.

Pfosten, der im Weg steht, soll entfernt werden

Am Bahnübergang an der Fußgängerampel in Höhe Am Grevenberg soll nach dem Willen der SPD ein Pfosten, der den Weg unnötig einenge, entfernt werden. Und an der Verbindung zum Parallelweg an der Esinger Straße gegenüber vom Pinnauring sollte der Bordstein abgesenkt werden, damit die Radfahrer dort nicht mehr gezwungen seien, auf der falschen Seite auf dem schmalen Fuß- und Radweg in Richtung Innenstadt zu radeln.

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