Pinneberg
Bad Segeberg

Wildpark Eekholt: Neues zum Mythos Wolf

Der europäische Wolf wird 70 bis 90 Zentimeter groß (Schulterhöhe) und bis zu 140 Zentimeter lang. Optisch ähnelt er einem großen Haushund. Allerdings sind Wölfe hochbeiniger, und die Rückenlinie verläuft gerade, während sie beim Hund zum Schwanz hin abfällt.

Der europäische Wolf wird 70 bis 90 Zentimeter groß (Schulterhöhe) und bis zu 140 Zentimeter lang. Optisch ähnelt er einem großen Haushund. Allerdings sind Wölfe hochbeiniger, und die Rückenlinie verläuft gerade, während sie beim Hund zum Schwanz hin abfällt.

Foto: Wolf von Schenck

Am Sonnabend und Sonntag, 23. und 24. werden die Besucher des Wildparks Eekholt währen der Wolfsnächste über Canis lupus informiert.

Bad Segeberg.  Mehr als 150 Jahre war der Wolf hierzulande ausgerottet, bis er Anfang der 2000er-Jahre in Deutschland wieder eine Heimat fand. Das erste Foto eines Wolfes in der Hansestadt Hamburg sorgte im März 2013 bei Wolfsfreunden in Norddeutschland 2013 für Begeisterung.

Beinahe täglich werden Sichtungen vermeldet. So auch im Kreis Pinneberg, wo im Januar bei vier Angriffen im Gebiet Bilsen/Hemdingen mehrere Schafe gerissen worden sind, die wahrscheinlich auf das Konto eines Wolfs gehen. Das Tier wurde vom Umweltministerium zum Abschuss freigegeben.

Die meisten Meldungen über den Wolf sind negativ behaftet, denn die Besorgnis einiger Bürger und Schäfer steht immer wieder im Vordergrund. Sie sehen in dem Tier mehr eine Gefahr als einer Bereicherung, dabei verbreiten sich viele Unwahrheiten um den Mythos Wolf.

Wer zu diesem Thema mehr wissen möchte, sollte den 24. Eekholter Wolfsnächten einen Besuch abstatten. Für Sonnabend und Sonntag, 23. und 24. Februar, lädt der Wildpark Eekholt von 14 Uhr an ein, einen aktiven Beitrag für eine sachliche Diskussion und ein konfliktarmes Miteinander zu leisten. Mit zahlreichen Ständen und aktiven ehrenamtlichen Wolfsbetreuern werden die Besucher umfangreich über den Canis lupus, so die wissenschaftliche Bezeichnung des Wolfes, informiert. Außerdem stehen die Experten des Freundeskreises freilebender Wölfe und des Freien Instituts für Wildtierschutz für Fragen zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, ein Lager mit Schlittenhunden und die rasanten Runden des Hundegespanns zu bestaunen sowie an den bunten Kinderaktionen wie Schminken, Basteln oder einer Wolfsrallye teilzunehmen.

Der Höhepunkt der Veranstaltung ist die Wolfsfütterung am beleuchteten Gehege des Wildparks von 18 Uhr an. Zum Schluss können die Besucher eine sprühende Feuerschau miterleben und einer romantischen Fackelwanderung beiwohnen. Weitere Informationen rund um die Wolfsnächste gibt es unter www.wildpark-eekholt.de im Internet.

24. Eekholter Wolfsnächte, Sonnabend und Sonntag, 23./24. Februar, jeweils von 14 Uhr an, Wildpark Eekholt (fürs Navi: Stellbrooker Weg, 24598 Heidmühlen).