Pinneberg
Kreis Pinneberg

Hafengipfel im Wedeler Rathaus geglückt

Wedels Bürgermeister Niels Schmidt zeigte sich zufrieden mit den Gesprächen.

Wedels Bürgermeister Niels Schmidt zeigte sich zufrieden mit den Gesprächen.

Neue Zuversicht: Nach der Krise bezeichnen die verbliebenen Investoren und die Wedeler Verwaltung das Gespräch als konstruktiv.

Wedel.  Die Krise ist abgewendet, an einer Zukunftsidee für einen Hafenbetrieb wird weiterhin gemeinsam gearbeitet: Das ist das Ergebnis eines Hafengipfels im Wedeler Rathaus mit Bürgermeister Niels Schmidt, Spitzen der Verwaltung sowie Vertretern der Politik. Alle Beteiligten bezeichnen das Gespräch als konstruktiv. Laut Abendblatt-Informationen wurde vereinbart, nun zwei Varianten für einen möglichen Hafenbetrieb – einmal auf der Ostseite, wie vom Investor gewünscht, und einmal an der Westseite, wie von der Stadt präferiert – näher zu prüfen. Für Anfang März wurde ein weiteres Gespräch im Rathaus vereinbart.

Während Schmidt von einer guten Atmosphäre spricht, geht Investor Edmund Siemers sogar einen Schritt weiter. „Es ist neue Zuversicht in das Projekt gekommen“, sagt er am Tag nach dem Krisengipfel. Wie berichtet, war die Stimmung der Interessentengruppe, die sich um den Betrieb des Schulauer Hafens bewirbt, zuletzt sehr getrübt. Nach Querelen und Kritik ist ein Investor ausgestiegen. Die beiden Verbliebenen – Siemers und Stephan Bracker – haben ihre anfänglichen Pläne abgespeckt. Kernpunkt des Konzepts bleibt aber der Betrieb eines Traditionsschiffhafens sowie ein Wassertaxi-Unternehmen. Ob die Investoren darüber hinaus nun noch einen Verein gründen, Kooperation mit Schulen eingehen und inwieweit ein Teil der Pontons für Gastlieger freigeben oder diese Aufgabe doch von der Stadt zum Beispiel in Form eines kommunalen Schlengels übernommen wird, müssen die weiteren Gespräche zeigen.

Das Verhandlungsergebnis soll dann öffentlich im zuständigen Planungsausschuss präsentiert und besprochen werden.