Pinneberg
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Komödie: Was sind denn das für Erbstücke?

Eva (Daniela Bohnet l.) und ihre Haushälterin (Lena Averhoff) finden heraus, dass der Verstorbene ein richtiger Casanova war.

Eva (Daniela Bohnet l.) und ihre Haushälterin (Lena Averhoff) finden heraus, dass der Verstorbene ein richtiger Casanova war.

Foto: Martin Wolff

Ein Toter, eine Verdächtige und viel schmutzige Wäsche: Pinneberger Bühnen feiern mit Komödie „Wer glaubt schon an Geister“ Premiere.

Pinneberg.  Zu Lebzeiten war er ein rücksichtsloser Casanova. Gerade gestorben, muss er nun Gutes vollbringen, sonst wird es nichts mit dem Himmel. Unternehmer Thomas Herzog hat nur 48 Stunden Zeit, um alles in Ordnung zu bringen. Mit „Wer glaubt schon an Geister“ bringen die Pinneberger Bühnen eine Komödie mit verrückten Charakteren und viel Wortwitz auf die Bühne. Das Stück ist ab dem 26. Februar im Theater im Geschwister-Scholl-Haus, Bahnhofstraße 8, in Pinneberg zu sehen. Der Vorverkauf läuft, Theaterfreunde sollten sich beeilen, es sind bereits einige Karten verkauft.

Die Handlung beginnt kurz nach dem Tod Thomas Herzogs. Er lässt seine hübsche und junge Lebenspartnerin Eva zurück. Ihre Trauer ist jedoch nur von kurzer Dauer, als sie das Maß seiner Untreue herausfindet. Denn er stieg so ziemlich jeder Frau nach, die ihm über den Weg lief, und hob ihre Unterwäsche auch noch als Erinnerung auf. An ein Testament hingegen dachte er nicht, nun muss Eva um ihr Erbe fürchten. Es dauert nicht lang, bis der Streit um das Erbe ausbricht und die Ersten vor der Tür stehen, um ihre Ansprüche anzumelden. Eva ist mit den Nerven schnell am Ende. Ihre Nachbarin Jaqueline organisiert daher eine Geisterbeschwörung, die Thoms endlich ganz und gar aus Evas Leben verschwinden lassen soll.

Ein Einbruch in das Haus, um an Erbstücke zu kommen, und dann steht auch noch die Polizei auf der Matte. Kommissar Harry schnappt jedoch nicht nur die Diebe, er gelangt auch an neue Informationen zu Thomas’ Tod. Plötzlich steht Eva nicht nur ohne Mann da, sie ist auch noch die Hauptverdächtige in diesem Todesfall. Die Haushälterin versucht verzweifelt, alles zusammenzuhalten. Zeit, dass der Tote sich einmischt und alles aufklärt.

Regisseurin Britta Förster lässt es auf der Bühne ordentlich spuken. Die Komödie in drei Akten von Uschi Schilling überzeugt vor allem mit ihren komischen und verrückten Charakteren. Es verspricht wieder ein unterhaltsamer Abend mit den Pinneberger Bühnen zu werden.

Premiere: am Dienstag, 26. Februar, um 19.30 Uhr. Weitere Aufführungen: Mi–Fr 27.2.–1.3., 19.30 Uhr, Sa 2.3., 15 und 19.30 Uhr, So 3.3., 15 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro, Karten im Vorverkauf gibt es auf www.pinneberger-buehnen.de und im Pinneberger Bücherwurm.