Pinneberg
Rellingen

Polizei sucht Steinewerfer von der A 23

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / dpa

Stein traf das Fahrzeug eines 45-jährigen Elmshorners im Bereich der Windschutzscheibe. Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonntag.

Rellingen.  Großes Glück hatte ein 45 Jahre alter Autofahrer aus Elmshorn. Sein VW Bus wurde auf der A 23 von einem faustgroßen Stein im Bereich der Windschutzscheibe getroffen. Der Mann blieb zum Glück unverletzt und konnte den Wagen auf der Standspur zum Stehen bringen. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Totschlags und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Wie erst am Mittwoch mitgeteilt wurde, ereignete sich der Vorfall bereits am Sonntag gegen 12 Uhr mittags. Der Elmshorner befuhr mit dem VW Bus mit Hamburger Kennzeichen die A 23 in Richtung Hamburg. Kurz nach Passieren der Abfahrt Halstenbek-Krupunder hörte er einen lauten Knall und bremste seinen Wagen stark ab. Laut Polizei klafften in der Windschutzscheibe mehrere Risse von etwa 30 Zentimetern. Die Scheibe wurde zum Glück nicht durchschlagen. Den Schaden schätzen die Beamten auf 2500 Euro.

Sie gehen davon aus, dass der faustgroße Stein von der Fußgängerbrücke Kranichstraße/Schwanenstraße auf die Autobahn geworfen wurde. Wer dort verdächtige Personen beobachtet hat, meldet sich unter Telefon 04101/20 20 bei der Kripo. Erst am 19. Januar hatten Unbekannte zwei Autobahnbrücken weiter – am Hörgensweg auf Hamburger Gebiet – Reste eines Blumenkübels auf die A 23 geworfen und den BMW eines Pinnebergers (26) getroffen.