Pinneberg
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Busbahnhof: Die Arbeiten ruhen schon wieder

Foto: Oskar Petermann

Eine zweite Statikprüfung der Baupläne ergibt einige Beanstandungen. Fertigstellung des Busbahnhofes auf Frühsommer verschoben.

Pinneberg.  Seit Monaten stehen Menschen, die mit dem Bus vom Pinneberger Bahnhof weiterfahren müssen, im Freien an der Waldgrenze. Im Regen, bei Wind und Wetter warten sie geduldig auf ihren Bus. Muss ja. Schließlich blicken sie schräg gegenüber auf den neuen Busbahnhof, der seit Längerem im Bau, aber leider noch nicht fertig ist. Zurzeit allerdings ruhen die Arbeiten mal wieder, und dafür gibt es Gründe, wie Bauamtsleiter Klaus Stieghorst auf der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Dienstagabend erläuterte.

Wie bei allen größeren Bauvorhaben üblich, hatte die Stadtverwaltung einen zweiten Prüfstatiker beauftragt, sich die Berechnungen noch mal genau anzusehen. Dieser Ingenieur hatte dann einiges beanstandet. „Das kommt nicht häufig vor, ist aber nicht so ungewöhnlich“, sagt Stieghorst.

Einzelne Bauteile hätten statisch nicht zusammengepasst, unter anderem bei der geplanten Lichtdecke. „Das, was der Prüfstatiker beanstandet hat, muss jetzt noch in die Gesamtstatik integriert werden“, sagt Stieghorst. Der Fertigstellungstermin für den Busbahnhof wurde deshalb vom Frühling auf den Frühsommer verschoben.

Bis dahin müssen die wartenden Fahrgäste im Regen stehen, und wenn Schienen-Ersatzverkehr fährt, müssen sie durch den Tunnel und auf der Quellental-Seite ihr Glück versuchen. Für Schienen-Ersatzverkehr ist auf der Stadt-Seite nämlich zurzeit gar kein Platz mehr.