Pinneberg
Elmshorn

Sie zeigen Gesicht für die Aktion „Superbunt“

Stadt der Vielfalt: Im Stadtteiltreff wurden Fotos für Collage gemacht. Zwei Termine stehen noch an. Mehr als 200 Teilnehmer bislang.

Elmshorn.  Larissa Redecker steht im ersten Stock des denkmalgeschützten Hauses im Mittelweg. Hinter ihr tanzen Senioren, während immer wieder der Raum im ehemaligen Schulgebäude von Blitzlicht erhellt wird. Redecker ist Integrationskoordinatorin der Stadt Elmshorn und Mitinitiatorin des Projektes „Elmshorn. Superbunt“. An diesem Tag ist sie zu Gast im Awo Stadtteiltreffpunkt Klostersande.

Mit ihr vor Ort: Fotografin Lydia Gottfried. die auch für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt zuständig ist. Ihre Aufgabe ist es, Porträtaufnahmen der Teilnehmer zu machen. Diese sollen später in einer Collage kunstvoll verarbeitet und präsentiert werden. „So wollen wir die Vielfalt unserer Stadt zeigen“, sagt Redecker. Es ist bereits der achte Fototermin, zwei weitere folgen im Januar. „Letztes Mal waren wir im Haus der Begegnung“, erzählt die 28-Jährige. „Dort haben wir auch viele Geflüchtete fotografieren können.“ So setze sich nach und nach ein Gesamtbild der Elmshorner Bevölkerung zusammen. „Derzeit haben wir rund 200 Bilder“, zieht Redecker eine Zwischenbilanz. Bei den kommenden Fotoshootings dürften es aber ruhig noch mehr werden. Redecker dazu: „Die Grenze nach oben ist offen.“ Die Termine sind am 12. Januar in der Stadtbücherei (10 bis 12 Uhr) sowie am 17. Januar (16 bis 18 Uhr) beim Kinderschutzbund. Weitere Infos auf www.elmshorn.de/superbunt.