Pinneberg
Wedel

Drohne dokumentiert Sandabtrieb am Strandbad

Das Strandbad in Wedel ist im Sommer immer gut besucht.

Das Strandbad in Wedel ist im Sommer immer gut besucht.

Foto: HA

Bis Donnerstag wird es Vermessungen am Wedeler Strandbad geben. Drohneneinsatz ist wichtig und wird von der TU Hamburg vorgenommen.

Wedel.  Der Sandabtrieb am Wedeler Strandbad soll dokumentiert werden. Dafür wurde bereits von der Elbseite her eine sogenannte Fächerecholot-Messung vorgenommen. Nun wollen sich die Vermesser einen Überblick aus der Luft verschaffen. Laut Experten ist die Tide noch bis Donnerstag günstig, um tagsüber einmalig etwa vier Stunden lang eine Drohne in der Bucht fliegen zu lassen. Dafür muss das Wetter mitspielen. Es darf weder regnen noch neblig sein, auch viel Wind ist kritisch. Das Gelände sollte zu dem Zeitpunkt möglichst nicht von Schaulustigen begangen werden, da dies die Messungen erschweren oder gar verfälschen kann. Passanten, die die Messungen beobachten wollen, werden gebeten, dies vom Beachclub aus zu tun.

Der Drohneneinsatz ist notwendig, da damit das Gelände der Strandbadbucht vermessen wird. Die Messungen sind Grundlage für eine Bestandskarte des Strandes und des Wattbereiches. Es wird damit der Ausgangzustand für die hydrologischen Untersuchungen der Strandbadbucht festgehalten. Diese werden von der Technischen Universität (TU) Hamburg vorgenommen. Die Messungen aus der Luft und vom Wasser aus werden mittels Computer übereinandergelegt und sind so Grundlage einer Karte. Nach einem halben Jahr wird der Zustand erneut vermessen.

Der Wedeler Umweltausschuss hatte die Untersuchungen des Sandabtriebs am Strandbad und der Verschlickung des Bereiches um den Anleger am Willkomm Höft und im Hafenbecken beim Leiter des Instituts für Wasserbau an der TU Hamburg, Peter Fröhle, in Auftrag gegeben. Der Strömungsexperte hatte vor dem Ausschuss die Möglichkeiten einer Untersuchung vorgestellt, um mögliche Gegenmaßnahmen zu ergreifen.