Pinneberg
Verkehr

Pinneberg soll über Tempo 80 auf der LSE verhandeln

Im Bereich Schenefeld steht an der LSE ein festinstallierter Blitzer, der für eine Temporeduzierung sorgen soll

Im Bereich Schenefeld steht an der LSE ein festinstallierter Blitzer, der für eine Temporeduzierung sorgen soll

Foto: Katy Krause

Zu viele Unfälle, zu viel Lärm: Politiker drängen auf eine Reduzierung des Tempos auf der Landesstraße Schenefeld Elmshorn

Pinneberg.  Pinnebergs Stadtverwaltung hat den Auftrag bekommen, mit dem Land über eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der LSE zu verhandeln. Für den Vorstoß der SPD gab es am Donnerstagabend während der Sitzung des Umweltausschusses eine Mehrheit. Die Landesstraße Schenefeld Elmshorn (LSE), auf der weitgehend Tempo 100 erlaubt ist, führt durch Waldenau-Datum und endet am Kreisverkehr.

Nach Unfällen war zuletzt immer wieder darüber diskutiert worden, Autofahrer auf der LSE etwas zu bremsen. Hintergrund des nun vorgelegten Antrags sind jedoch Probleme beim Lärmschutz. Ein schalltechnisches Gutachten hatte Handlungsbedarf aufgezeigt. „Das Gutachten sagt eindeutig aus, dass die zulässigen Grenzwerte überschritten werden, aber Lärmschutzwände mindestens zehn Meter hoch sein müssten“, so Sozialdemokrat Reinhard Matthies in seiner Antragsbegründung. Zur Not könne es auch ausreichen, die Geschwindigkeitsbegrenzung für die Nachtstunden von 22 bis 6 Uhr einzuführen. Auch die CDU hatte einen Antrag zur LSE eingebracht und eine Lärmexpertise für den genannten Bereich gefordert. Es sollten 10.000 Euro bereitgestellt werden. Eine Mehrheit gab es dafür nicht.