Pinneberg
Finanzspritze

Kreis erhält fast sechs Millionen aus Städtebauförderung

Bund, Land und Kommunen finanzieren die Städtebauförderungsprogramme in der Regel zu je einem Drittel. Im Fördertopf sind insgesamt 53,75 Millionen Euro.

Bund, Land und Kommunen finanzieren die Städtebauförderungsprogramme in der Regel zu je einem Drittel. Im Fördertopf sind insgesamt 53,75 Millionen Euro.

Foto: Tobias Hase / dpa

Gute Nachrichten für Schenefeld, Elmshorn und Barmstedt: Es gibt gilt für die Stadtentwicklung. Das meiste Geld bekommt Schenefeld.

Kreis Pinneberg.  Schenefeld, Elmshorn und Barmstedt können sich über eine kräftige Finanzspritze aus der Städtebauförderung zur Entwicklung von Innenstädten und Stadtquartieren freuen. Sie gilt für das Jahr 2018. Demnach profitiert Schenefeld am stärksten: 5.010.000 Euro fließen in die Stadtkernentwicklung. Es geht um das 20 Hektar große Areal, das im Süden das Rathaus und im Norden das Einkaufszentrum Stadtzentrum einschließt.

Elmshorn erhält für seinen Stadtumbau mit dem Sanierungsgebiet Krückau-Vormstegen und Bahnhofsumfeld 825.000 Euro und Barmstedt für die Ratzauer Schlossinsel 150.000 Euro. Dort muss das frühere preußische Amtsgericht aus dem 19. Jahrhundert, in dem bis zum Jahre 1977 noch Recht gesprochen wurde und sich heute das Museum der Grafschaft Rantzau befindet, dringend saniert werden.

24 Kommunen bekommen Geld aus Programm

Bund, Land und Kommunen finanzieren die Städtebauförderungsprogramme in der Regel zu je einem Drittel. Die insgesamt 53,75 Millionen Euro aus dem Fördertopf teilen sich in diesem Jahr 24 Kommunen für insgesamt 24 Fördergebiete. Durch die hohe Anschubwirkung löst ein öffentlicher Euro der Städtebauförderung in der Regel das Sechs- bis Achtfache an Bauinvestitionen aus. In diesem Jahr werden die besonders finanzschwachen Kommunen über alle Programme hinweg durch einen abgesenkten Eigenanteil auf zehn Prozent um insgesamt 5,95 Millionen Euro entlastet.