Pinneberg
Halstenbek

Nun gibt es eine Einigung beim Greve-Projekt

Der Bauausschuss der Gemeinde Halstenbek hat die konkretisierte Planung für die Greve-Fläche beschlossen

Der Bauausschuss der Gemeinde Halstenbek hat die konkretisierte Planung für die Greve-Fläche beschlossen

Foto: Arne Kolarczyk

Der Bauausschluss beschließt konkretisierte Ziele für Gewerbe und Wohnen auf der Fläche. Firma Küchen Aktuell wird erweitert.

Halstenbek.  Halstenbeks Bürgermeister Claudius von Rüden bezeichnet es als „ein Riesenschritt nach vorn“: Der Bauausschuss der Gemeinde hat jetzt die konkretisierte Planung für die Greve-Fläche (B-Plan 62) beschlossen. An der Sitzung nahm auch „Greve-Statthalter“ Ralph Knist teil.

Seit fast 15 Jahren stockt die Entwicklung eines Gewerbegebiets angrenzend an die Wohnmeile. Einst war das Areal für Fachmarktzentrum, Möbelhäuser, Seniorenresidenz und Büroimmobilien vorgesehen. Nach dem Platzen dieser Pläne forderte der Investor 2014 ein Drittel der Fläche für mehr als 200 Wohneinheiten ein. 2016 einigte man sich auf maximal 90 Einheiten in Einzel, Doppel- und Reihenhäusern. Das 3,5 Hektar große Wohngebiet soll durch einen Grünstreifen (ein Hektar), der als Pufferzone einschließlich des vorhandenen Knicks fungiert, von dem 7,5 Hektar großen Gewerbegebiet getrennt werden. Die Gemeinde erhält über eine gemeinsame, noch zu gründende Vermarktungsgesellschaft Mitspracherecht bei der Auswahl der Firmen. Diese Punkte haben jetzt Eingang in die konkretisierte Planung gefunden.

Zusätzlich wurde die Erweiterung der Firma Küchen Aktuell mit aufgenommen. Die Gemeinde stellt im Haushalt 2019 ihren Anteil an den Planungskosten in Höhe von 30.000 Euro bereit. Jetzt folgt das reguläre B-Plan-Verfahren.Von Rüden geht davon aus, dass 2019 der städtebauliche Vertrag zwischen Greve und Gemeinde geschlossen wird. Baurecht liege frühestens 2021 vor.