Pinneberg
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Wie weit gehen Sie für einen Job?

Im neuen Stück des Pinneberger Forum-Theaters spielen Christian Eikhof (v. l.), Katja Korinth, Holger Schemion und Björn Radel 

Im neuen Stück des Pinneberger Forum-Theaters spielen Christian Eikhof (v. l.), Katja Korinth, Holger Schemion und Björn Radel 

Foto: Forum Theater

Das Forum-Theater Pinneberg zeigt „Die Grönholm-Methode“ im Ratssaal. Am Sonnabendabend ist Premiere. Darum gehts im Stück.

Pinneberg.  Es ist das finale Vorstellungsgespräch, die letzte Hürde, die für den äußerst attraktiven Job des kaufmännischen Direktors bei einem multinationalen Möbelkonzern zu nehmen ist. Doch als die vier Bewerber in der Firma ankommen, treffen sie nicht auf die Geschäftsführung, sondern aufeinander. Damit ist der Kampf um den Job eröffnet. „Die Grönholm-Methode“ – so lautet der Titel des neuen Stücks des Pinneberger Forum-Theaters, das an diesem Sonnabend im Ratssaal des Rathauses Premiere feiert.

Wie weit würden Sie gehen für einen Job? Diese Frage stellt der Pinneberger Theaterverein in seiner neuen Inszenierung. In Zeiten, in denen immer abenteuerlichere Geschichten über Bewerbungsgespräche zu hören sind, in denen Unternehmen um Mitarbeiter buhlen und Bewerber versuchen, einander auszustechen, kommt diese Aufführung wie gerufen. Das Vierpersonenstück von Jordi Galceran wurde 2003 uraufgeführt, seither in mehr als 30 Ländern gespielt und unter dem Titel „Die Methode“ verfilmt.

In der Inszenierung kämpfen Bewerber um einen Job

In der Inszenierung des Forum-Theaters kämpfen Björn Radel (Carlos Bueno), Holger Schemion (Enrique Font), Katja Korinth (Mercedes Degàs) und Christian Eikhof (Fernando Porta) um den Job. Kurz nach ihrem Aufeinandertreffen erhalten sie die Mitteilung, dass unter ihnen ein falscher Bewerber ist – ein Mitglied der Personalabteilung, das es zu enttarnen gilt.

Als wäre das noch nicht genug, werden die Bewerber zu absurden Spielen aufgefordert. Deren Ziel scheint es zu sein, pikante Details aus dem Privatleben der Bewerber ans Licht zu bringen und zu beobachten, ob der Betreffende dem so erzeugten Druck gewachsen ist. Wichtigste Regel dabei: Wer den Raum verlässt, ist aus dem Rennen. So entbrennt unter den misstrauischen Konkurrenten ein rücksichtsloser Kampf, bei dem die Aufgaben zusehends haarsträubender werden.

Völlig absurd oder doch realistisch? Regisseurin Hanne Schellwald stellt die Frage, ob das alles nur Fiktion ist oder ob wir in unserer heutigen Berufswelt nicht schon in dieser Realität angekommen sind. Machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken!

„Die Grönholm-Methode“ des Forum-Theaters Pinneberg feiert Premiere am Sonnabend, 27. Oktober, um 19.30 Uhr im Ratssaal in Pinneberg. Weitere Aufführungen: 28.10, 4.11.,10.11., und 11.11., Beginn ist um 19.30 Uhr, sonntags um 18 Uhr, Einlass ist 30 Minuten vorher. Karten im Vorverkauf gibt es im Pinneberger Bücherwurm zu 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro.