Pinneberg
Schenefeld

2018 wird Buslinie zum Röntgenlaser nicht verlängert

Schenefeld. Eine umsteigefreie Busverbindung zwischen dem Forschungszentrum Desy in Hamburg-Bahrenfeld und dem Röntgenlaser XFEL in Schenefeld wird nun doch nicht zum Fahrplanwechsel im Dezember realisiert. Die CDU hat diesen Vorschlag des Nahverkehrsplaners Claudius Mozer im Verkehrsausschuss des Kreistages auf die Sitzung im November verschoben. Selbst wenn dann grünes Licht dafür gegeben würde, wäre es zu spät, es noch in diesem Jahr umzusetzen, erklärt Mozer. Er sieht aber gute Chancen dafür, dass die Metrobuslinie 2 dann zum Fahrplanwechsel Ende kommenden Jahres bis zum Osterbrooksweg in Schenefeld verlängert werden kann.

Diese Einschätzung bestätigt Ausschussvorsitzender Torsten Hauwetter (CDU): „Wir stehen dem grundsätzlich positiv gegenüber“, sagt er. Aber wegen der 270.000 Euro, die diese Verlängerung der Buslinie den Kreis Pinneberg kosten würde, der die Städte und Gemeinden seit diesem Jahr von diesen Kosten für Buslinien freihält, müsse das Thema in die Haushaltsberatungen eingebettet werden. Diese beginnen aber erst jetzt und die Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang Dezember vom Kreistag für die 2019/20 beschlossen.

Claudius Mozer von der Stabsstelle für den öffentlichen Nahverkehr hatte diese Buslinienverbesserung vorgeschlagen, damit die 850 Wissenschaftler aus aller Welt, die am Standort des Röntgenlasers in Schenefeld arbeiten werden, im nächsten Jahr eine Direktverbindung mit dem Bus zum Hauptbahnhof und dem Flughafen in Hamburg erhalten. Bislang müssen sie auf andere Buslinien umsteigen, was sie Komfort und bis zu 13 Minuten Wartezeit koste.