Pinneberg
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„Die haben alle einen an der Klatsche!“

Susanne Letz verkörpert Schundroman-Schreiberin Mrs. Ash und Knud Lange den Anwalt Hamilton Penworthy

Susanne Letz verkörpert Schundroman-Schreiberin Mrs. Ash und Knud Lange den Anwalt Hamilton Penworthy

Foto: Britta Förster/Dennis Kähler

Die Pinneberger Bühnen zeigen Comedy-Thriller „Schau nicht unters Rosenbeet“ von Norman Robbins. Die Zuschauer dürfen miträtseln

Pinneberg.  Eine Giftmischerin, ein Größenwahnsinniger und ein Irrer – die Familie Henk eigenartig zu nennen, ist noch untertrieben. Mit dem Comedy-Thriller „Schau nicht unters Rosenbeet“ präsentieren die Pinneberger Bühnen jetzt ihr nächstes Stück.

„Das Stück ist mal was anderes“, sagt Mareijke Toschka. Sie führt gemeinsam mit Maxi Nadler Regie. „In dem Stück ist keiner normal, es haben wirklich alle einen an der Klatsche“, erzählt sie. Vor zehn Jahren haben die Pinneberger Bühnen „Schau nicht unters Rosenbeet“ schon einmal gespielt. Toschka war da auch schon dabei und hat das Stück in guter Erinnerung.

Dora Henks Leidenschaft ist es, Gifte anzumischen, Markus Henk hält sich für Caesar, und Oliver Henk sperrt sich selbst im Keller ein, weil er glaubt, ein Werwolf zu sein. Als nach dem Tod des Vaters Septimus Henk das Testament eröffnet wird, bricht das große Theater los. Denn keiner aus der Familie wurde darin bedacht. Alleinerbin ist die Schundroman-Schreiberin Mrs. Ash, denn wenn der alte Septimus ihre Bücher las, habe er immer so gut schlafen können.

Das kann die kuriose Familie natürlich nicht auf sich beruhen lassen. Und da es ihr gemeinsames Hobby ist, zu morden, weilt Mrs. Ash schon bald nicht mehr unter den Lebenden. Auf dem heruntergekommenen Familiensitz gönnt keiner dem anderen auch nur einen Krümel. So entbrennt ein mörderischer Familienkrieg, der noch weitere sieben Opfer fordert, bis das überlebende Paar für einen neuen Familienfrühling sorgen soll.

Mit seinem tiefschwarzen britischen Humor ist das Stück ganz nach dem Geschmack der Pinneberger Bühnen. „Die Zuschauer können sich auf ein lustiges spannendes Stück freuen“, verspricht Toschka. „Bis zum Schluss hat man wirklich keine Ahnung, wer hinter den Morden steckt.“ Die Zuschauer bekommen in der Pause die Möglichkeit zu raten und können dabei etwas gewinnen.

Schau nicht unters Rosenbeet: Do 27.9., Fr 28.9., Sa 29.9., jeweils um 19.30 Uhr, Sa 29.9. und So 30.9., um 15 Uhr. 19.30 Uhr; Einlass ist jeweils eine halbe Stunde früher; im Geschwister-Scholl-Haus, Bahnhofstraße 8 in Pinneberg, Eintritt: 10 Euro, erm. 8 Euro; Tickets gibt’s im Pinneberger Bücherwurm, Dingstätte 24, und auf www.pinneberger-
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