Pinneberg
Elmshorn

Nach supernormal kommt superbunt - eine Fotoaktion

Stadtrat Dirk Moritz (v.l.), VHS-Leiterin Karen Wurr-Feldmann, Gleichstellungsbeauftragte Heidi Basting, Tanja Jaeger, Sonita Haidari vom Diakonieverein, Pastor Willfrid Knees, Detlef Witthinrich von der Brücke Elmshorn, Larissa Redecker und Stadtbüchereichef Philipp Braun hoffen auf rege Beteiligung

Stadtrat Dirk Moritz (v.l.), VHS-Leiterin Karen Wurr-Feldmann, Gleichstellungsbeauftragte Heidi Basting, Tanja Jaeger, Sonita Haidari vom Diakonieverein, Pastor Willfrid Knees, Detlef Witthinrich von der Brücke Elmshorn, Larissa Redecker und Stadtbüchereichef Philipp Braun hoffen auf rege Beteiligung

Foto: Anne Dewitz

Fotokampagne „Dein Gesicht für Elmshorn“ startet am Monntag am Skulpturenpark. Die Aktion soll Menschen in ihrer Vielfalt verbinden.

Elmshorn.  Der Elmshorner Vielfalt ein Gesicht geben – das ist das Ziel der Foto-Kampagne, zu der die Stadt Elmshorn in Kooperation mit sozialen Einrichtungen anlässlich der Interkulturellen Woche aufruft. Das Projekt soll ein deutliches Zeichen für ein solidarisches und tolerantes Miteinander setzen und mit einer Collage der entstandenen Porträts auch öffentlich auf die große Vielfalt der Stadt – hier leben 120 Nationalitäten – aufmerksam machen.

Zusammen mit den Kooperationspartnern stellten Stadtrat Dirk Moritz, Tanja Jaeger, Sachgebietsleitung Inte-gration, und Larissa Redecker, städtische Integrationskoordinatorin, die Idee am Donnerstag auf dem Buttermarkt vor der Markthalle vor. Dort, wo zur Zeit noch der Slogan der Image-Kampagne „Elmshorn supernormal“ als großes Banner hängt, könnten die Elmshorner bald ihre Gesichter auf einer Collage wiederfinden.

Projekt soll ein Zeichen für ein tolerantes Miteinander sein

Die Aktion soll zum Einen öffentlich auf die Vielfalt der Stadt aufmerksam machen, zum Anderen neue, spannende Begegnungen zwischen den Menschen schaffen. Unter dem Titel „Elmshorn. Superbunt. – Dein Gesicht für Elmshorn“ sollen die Menschen der Stadt an zehn Terminen und an zehn verschiedenen Orten der Stadt fotografiert und anschließend zu einer kunstvollen Collage zusammengebracht werden.

„Mit der Aktion wollen wir zeigen, dass es genau die Vielfalt ist, die Elmshorn ausmacht. Es geht um eine klare Botschaft: Elmshorn ist superbunt“, sagt Moritz und ergänzt. „Es geht um eine klare Botschaft: Es ist supernormal verschieden zu sein. Ob jung, ob alt, ob schon immer in Elmshorn lebend oder zugezogen oder zugewandert, ob mit Handicap, mit Brille oder Piercing, alle Interessierten sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen.“ Das Projekt solle ein deutliches Zeichen für ein solidarisches und tolerantes Miteinander setzen.

Startschuss für Porträt-Projket am Montag

Der Startschuss für das Porträt-Projekt fällt mit der Eröffnungsfeier der Interkulturellen Woche am Montag, 17. September, von 18 Uhr an im Skulpturengarten am Torhaus. Dort kommen die Elmshorner zu einem Bunten Dinner zusammen und essen gemeinsam, was jeder zum internationalen Büfett dazu beisteuert. Für Sitzgelegenheiten, Musik und Getränke ist gesorgt. Eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und kennenzulernen – und in die Kamera vor der aufgestellten Fotoleinwand zu lächeln.

Bis Januar 2019 werden neun weitere Foto-Termine angeboten: Beim Wochenmarkt auf dem Buttermarkt (29. September, 9-11 Uhr), im Rathaus (18. Oktober, 14-16 Uhr), in der Volkshochschule (29. Oktober, 11-13 Uhr), im Mühlencafé des Willkommensteams (6. November, 16-18 Uhr), beim Verein Brücke Elmshorn (26. November, 14-16 Uhr), beim Wintermarkt im Haus der Begegnung (1. Dezember, 15-17 Uhr), im Awo-Stadtteiltreff Klostersande (6. Dezember, 15-16 Uhr) und in der Stadtbücherei (12. Januar, 10-12 Uhr).

Ergebnisse werden zu einer Collage zusammengefügt

Das Ergebnis wird im kommenden Frühjahr auf einer Veranstaltung präsentiert. Die Porträt-Fotos werden von der Hamburger Künstlerin Sandra Havemeister als Collage zusammengefügt und auf einem großen Fassadenbanner an zentraler Stelle in Elmshorn platziert – zum Beispiel an der Markthalle – sowie auf Plakaten in der Stadt zu finden sein.