Pinneberg
Schleswig-Holstein

Grüne wollen Ersatzbrücke über die A7

Die A-7-Brücke am Harksheider Weg in Quickborn  ist nach der Sanierung einseitig gesperrt

Die A-7-Brücke am Harksheider Weg in Quickborn ist nach der Sanierung einseitig gesperrt

Foto: Burkhard Fuchs

Das Problem mit der Brücke in Quickborn löst sich nicht auf. Nun äußern sich die Grünen und fordern den Bau eines zweiten Überwegs.

Quickborn.  Das Problem mit der Brücke – genau: die mit dem zu schmalen Fuß- und Radweg – im Harksheider Weg in Quickborn kann nur auf eine einzige sinnvolle Art und Weise gelöst werden, meinen die Grünen. Sie fordern nun den Bau eines zweiten Überwegs über die A 7 nur für Radfahrer und Fußgänger.

„Die Brücke hat es inzwischen zur bundesweiten Lachnummer gebracht“, so die Einschätzung von Grünen-Fraktionschef Heinrich F. Kut. „Uns Beteiligten ist allerdings gar nicht zum Lachen zumute.“ Denn nach der Sanierung der Brücke war, wie berichtet, der Fuß- und Radweg plötzlich zu schmal. Die Stadt Quickborn sperrte vorsorglich eine Fahrbahn für den Fahrzeugverkehr, damit die anderen Verkehrsteilnehmer sicher über die Brücke kommen können.

Grüne wollen neuen Vorschlag äußern

Nun müsse eine Lösung gefunden werden, die sowohl die Belange des motorisierten wie des nicht motorisierten Verkehrs berücksichtigt, fordert der Grünen-Fraktionschef. Diese sollte dann auch zukunftssicher sein.

Deshalb werden die Quickborner Grünen den Vorschlag des ADFC aufgreifen und während der nächsten Sitzung des städtischen Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) den Bau einer neuen Brücke ausschließlich für den Rad- und Fußverkehr beantragen, kündigt Fraktionschef Kut an. „Jetzt ist die Zeit zu handeln.“

Mit diesem Antrag werde der Quickborner Bürgermeister Thomas Köppl dabei unterstützt, diese Forderungen im Sinne der Bürger und für die Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger in den anstehenden Gesprächen mit dem schleswig-holsteinischen Verkehrsministerium durchzusetzen. Heinrich F. Kut sagt: „Es darf keine weitere Stümperei auf Kosten der Fußgänger und Radfahrer geben.“