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Wedel

Hamburg hat Einwände gegen Wedeler Businesspark-Pläne

Wedel. Es ist bereits der zweite Anlauf: Aufgrund klagender Nachbarn hat die Stadt Wedel den Bebauungsplan für den Businesspark Elbufer am Tinsdaler Weg geändert und das Verfahren samt öffentlicher Auslegung erneut gestartet. Unter anderem haben Vertreter der Hansestadt Hamburg diese Möglichkeit genutzt, Bedenken gegen den Plan anzumelden.

Wie aus einem vorliegenden Schreiben an das Wedeler Bauamt hervorgeht, kritisieren die Hamburger den an der Stadt- beziehungsweise Landesgrenze vorgesehenen Grünstreifen als nicht ausreichend. Sie fordern einen mindestens 25 Meter breiten Streifen, der den Businesspark vom angrenzenden Rissener „gebietsprägenden Landschaftsschutzgebiet“ trennen soll. Auch die Bauhöhe des am Wasser mit sieben möglichen Geschossen vorgesehenen Hochhauses ist den Hamburgern ein Dorn im Auge.

Das Problem: Der in Wedel in dieser Form geplante Gewerbepark verträgt sich aus Sicht der Hamburger nicht mit dem auf der anderen Seite bestehenden reinen Wohngebiet im Grünen. Das hatte schon in der Vergangenheit zu Zwist an der Grenze geführt. Am Ende war es ein Hamburger Anwohner, der klagte, und vor Gericht einen Baustopp bewirken konnte.