Pinneberg
Quickborn

Ein Plädoyer für die Schutzengel der Natur

Foto: Burkhard Fuchs / HA

Autor Peter Jäger widmet sein aktuelles Werk „Bienen, Blüten und ein Moor“ dem Naturschutz. Lesung am 28. Juni in Quickborn.

Quickborn.  Es ist sein siebtes Buch über die guten Engel und sein wohl ambitioniertestes. Der Quickborner Journalist und Autor Peter Jäger widmet sich in seinem neuem Werk „Bienen, Blüten und ein Moor“ der Bedeutung dieser Insekten für den Lebensraum des Menschen. Auf 144 Seiten beschreibt Jäger darin seine Kernaussage, die da lautet: „Die Natur braucht Schutzengel“.

An diesem Donnerstag, 28. Juni, wird der Autor in der Quickborner Stadtbücherei daraus vorlesen. Und eine Woche später, am 3. Juli, ist er mit seinem literarischen Appell auch zu Gast in der Helene-Lange-Schule in Pinneberg.

„Das Bienenthema ist zurzeit en vogue“, freut sich der 78 Jahre alte Autor. In den Medien, an Schulen und in den Kommunen sei „die Not der Bienen als ein ernstes Thema erkannt“ worden. Sein Eindruck ist: „Die Menschen sind dabei, ein ganz neues Verständnis für den Nutzen der Insekten zu entwickeln.“ Da hoffe er, dass sein schriftstellerischer Beitrag ein weiteres Mosaiksteinchen in diesem Prozess sein könnte.

Jäger erzählt von der kleinen Lisa, die von einem Imker erfährt, dass es ohne Bienen keinen Honig und keine Äpfel gebe, die sie doch so gern esse. Das inspiriert die Schülerin zu einem Schulprojekt im Moor, wo sie auch viel über die dort lebenden Frösche, Kreuzottern und Wildgänse lernt. Für sein Buch habe er sich extra beim Förderverein des Himmelmoores kundig gemacht, in dem sich die Geschichte weitgehend spielt, berichtet Jäger. Auch die Arbeitsgemeinschaft der Torfbahnfahrten, die im Sommerhalbjahr Schulklassen durchs Himmelmoor fährt, habe ihm dabei geholfen.

Das Buch ist in einer Auflage von 1000 Exemplaren im Kadera-Verlag erschienen und kostet zwölf Euro. Die Zeichnerin Christel Kruse hat die einzelnen Kapitel illustriert.

Lesung: „Bienen, Blüten und ein Moor“, Stadtbücherei Quickborn, Bahnhofstraße 100, Donnerstag, 28. Juni, 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet sieben Euro