Uetersen

Uetersen: Neue Kriterien für Liste beim Straßenausbau

Uetersen.  Die Initiative der Uetersener CDU, die bisherige Straßenausbauliste neu zu organisieren, nimmt Form an. Der Hauptausschuss hat einstimmig dafür gestimmt, die Prioritätenliste außer Kraft zu setzen und ein neues Verfahren zu installieren.

In der Vergangenheit hat es viel Kritik an der Prioritätenliste gegeben. Es sei, so die parteiübergreifende Meinung, nicht nachvollziehbar, welche Kriterien die Stadt heranziehe, um die Reihenfolge bei der Sanierungsdringlichkeit festzulegen. Klare Kriterien seien jedoch unabdingbar, damit nicht an falscher Stelle Geld ausgegeben werde und um Anliegern plausibel zu machen, weshalb ihre Straße saniert werden müsse, was für sie zumeist mit Kosten verbunden ist.

Die Stadt will diese Kriterien nun liefern, schlägt aber auch vor, etwa ein Straßenkataster zu erstellen. Das sei langfristig günstiger und schneller zu bewerkstelligen, als wenn eine Begutachtung aller Uetersener Straßen erfolge. Der Vorschlag der Verwaltung stößt bei FDP und SPD auf Zustimmung.

Auf Wunsch der Ratsparteien wird in die Neuordnung des Ausbausystems auch der notwendige Ausbau der Geh- und Radwege einfließen. Eine Abstimmung mit dem Abwasserbetrieb sei, so der Konsens bei den Parteien, sinnvoll und notwendig, um Maßnahmen zu bündeln und Kosten zu sparen. Die Entscheidungsgewalt müsse aber bei den Volksvertretern bleiben und dürfe nicht beim Abwasserbetrieb liegen.

( fms )

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