Pinneberg
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Pinneberg hat jetzt einen XL-Baumarkt

Ab Montag kann bei Toom im Rosenfeld auf einer Fläche von 8400 Quadratmetern eingekauft werden

Pinneberg. Die Gartenschläuche sind ordentlich aufgerollt. Die Primeln stehen nach Farben sortiert auf dem Tisch, die Regale sind gefüllt. Alles ist fein säuberlich gestapelt. Rechtzeitig zum Eröffnungsempfang ist alles fertig. Der neue Toom-Baumarkt im Rosenfeld in Pinneberg ist bereit für die Besucher.

Nach zwölfmonatiger Bauzeit eröffnet am Montag offiziell der neue Baumarkt in Pinneberg. Auf 8400 Quadratmetern gibt es alles, was das Handwerker-Herz höher schlagen lässt. 2800 Quadratmeter davon gehören zum Gartencenter, einem der „Highlights des Marktes“, wie Thorsten Stöbe, Leiter des Vertriebes national, betont.

Bis es soweit war, hatte das Team von Marktleiter André Lohmann jede Menge zu tun. Sechs Wochen lang waren alle knapp 60 Mitarbeiter im Einsatz, um die Regale nicht nur zu füllen, sondern auch aufzustellen und die Beschilderung anzubringen. „Am 8. Januar war hier im Gebäude nichts als Fußboden“, sagt Lohmann. Während sein Team zum größten Teil aus den Mitarbeitern aus dem Prisdorfer Markt besteht, sind die Waren komplett neu. „Wir haben keine Artikel mitgenommen“, so Lohmann.

Die Gesamtinvestitionen für den Markt betragen 13,5 Millionen Euro. 250 Stellplätze wurden gebaut. Und in diesen Tagen wird eine zweite Zufahrt auf das Gelände vom Wedeler Weg freigegeben.

Der Markt ist großzügig und hell gestaltet, alles ist übersichtlich. Im lichtdurchfluteten Gartencenter haben sich zahlreiche geladene Gäste versammelt. Vor denen lässt Bürgermeisterin Urte Steinberg noch einmal die langwierige Entstehungsgeschichte Revue passieren. „Vor 14 Jahren hatte Michael May die Idee, an dieser Stelle einen Baumarkt zu bauen“, so Steinberg. Doch das Vorhaben entwickelte sich zur Hängepartie. Zwischendurch sei man versucht gewesen, den Bebauungsplan zu ändern und doch etwas anderes an dieser Stelle anzusiedeln. „Aber wir haben weiter gewartet, und es hat sich gelohnt“, so Steinberg. „Endlich ist auch die letzte verbliebene drei Hektar große Gewerbefläche im Rosenfeld bebaut.“