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Elmshorn

Stadt stellt weitere Wirtschaftsförderin ein

Angelika von Bargen ist die neue Wirtschaftsförderin im Rathaus

Angelika von Bargen ist die neue Wirtschaftsförderin im Rathaus

Foto: Anne Dewitz / HA

Betriebswirtin Angelika von Bargen soll das neue Gewerbegebiet entwickeln. Stadt verfügte bis dato über keine eigenen Gewerbeflächen.

Elmshorn.  Elmshorns Wirtschaftsförderer Thomas Becken bekommt Unterstützung. Seit dem 2. Januar verstärkt Angelika von Bargen das Team. Die 48-Jährige wird das neue interkommunale Gewerbegebiet Ost (Bokost) an der A 23 betreuen von der Akquise bis hin zu Marketing und Vertragsverhandlungen. Die 35 Hektar sollen in erster Linie Elmshorner und Kölln-Reisieker Firmen, die expandieren möchten, angeboten werden. Elmshorn verfügte bis dato über keine eigenen Gewerbeflächen. „Zum ersten Mal haben wir eigene Flächen zu entwickeln“, sagt Bürgermeister Volker Hatje. Und ein gutes Argument, ortsansässige Firmen zu halten.

Thomas Becken kümmert sich um die Bestandspflege

Von Bargen, die sich gegen 75 Mitbewerber durchsetzen konnte, arbeitet seit den Sommerferien einen Tag in der Woche, um sich mit den Abläufen im Elmshorner Rathaus vertraut zu machen. Die anderen vier Tage war sie bis Ende des Jahres noch bei ihrem alten Arbeitgeber, die WiREG, angestellt. Die WiREG ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Flensburg und des Kreises Schleswig-Flensburg. Dort lebt von Bargen mit ihrem langjährigen Lebensgefährten. „Zurzeit pendele ich mit der Bahn nach Elmshorn“, sagt sie. Umziehen möchte sie erst einmal nicht. Zu ihren Beweggründen, sich im Elmshorner Rathaus zu bewerben, sagt die Betriebswirtin und Immobilienmaklerin: „Nach 24 Jahren in der selben Gesellschaft wollte ich einen Perspektivwechsel und mich weiterentwickeln.“

Drei Jahre hatten Becken und Hatje in der Politik Überzeugungsarbeit geleistet, eine zweite Stelle in der Wirtschaftsförderung zu schaffen. Je näher das neue Gewerbegebiet rückte, desto mehr konnten sie überzeugen. Hatje: „Das Aufgabenfeld ist für einen zu groß.“

Becken wird sich weiterhin um die Bestandspflege kümmern. Zudem wird er sich gemeinsam mit Hatje um den zunehmenden Leerstand in der Innenstadt kümmern. In anderthalb Jahren wird sich der 64 Jahre alte Becken dann in den Ruhestand verabschieden.