Pinneberg
Kreis Pinneberg

Behördennummer 115 erreicht kreisweit alle Verwaltungen

Kreis Pinneberg. Die bundesweit einheitliche Behördennummer 115 gilt jetzt im gesamten Kreis Pinneberg. Als letzte Verwaltung des Kreises auf dem Festland trat jetzt die Stadt Quickborn diesem Serviceverbund bei, der es den Bürgern erleichtern soll, schnelle und umfassende Antworten auf ihre Verwaltungsanfragen zu erhalten.

Auch für die Insel Helgoland könnten die 13 Mitarbeiter, die jeden Werktag von 8 bis 18 Uhr kostenlos telefonisch unter 115 im Kreishaus in Elmshorn zu erreichen sind, die wichtigsten Fragen innerhalb weniger Minuten klären, erklärt Fachbereichsleiter Andreas Köhler.

Mit dem Umzug der Kreisverwaltung von Pinneberg nach Elmshorn Ende 2011 ist die Kreisverwaltung mit zahlreichen Amts- und Stadtverwaltungen diesem 115-Bürgerservice beigetreten. Die Stadt Quickborn habe sich in einem zweimonatigen Probelauf Ende 2017 von dem qualitativ guten Service überzeugen lassen, begründete Bürgermeister Thomas Köppl den jetzigen Beitritt.

Bundesweit könnten inzwischen 40 Millionen Bürger aus 510 Kommunen in zwölf Bundesländern das 115-Angebot nutzen, erläuterte Jenny Draeger aus dem Bundesinnenministerium. Im Mai 2018 solle der Service bundesweit erreichbar sein.

„Die Rufnummern 110 und 112 sind für den Notfall“, sagt Köhler. „Wir wollen die 115 zur Rufnummer für den Normalfall machen.“ Dafür müsste diese Behördennummer sich den Bürgern aber noch besser einprägen. Noch seien es mit 7000 Anrufen im Kreis Pinneberg erst fünf Prozent aller telefonischen Anfragen, die dieses Portal nutzten.