Pinneberg
Barmstedt

Das wurde aus den Projekten der Agenda 2017

Barmstedt. Die Stadt Barmstedt ist verkehrsmäßig jetzt wieder von allen Seiten gut erreichbar. Fast ein Dreivierteljahr war die wichtigste Umgehungsstraße Spitzerfurth (Landesstraße 75) wegen umfassender Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Und auch die Ortsdurchfahrt durch Heede im weiteren Verlauf der L 75 zur Bundesstraße 4 sowie die Verbindung nach Hemdingen zur Landesstraße 195 waren lange Zeit nicht befahrbar. Nun herrsche überall wieder freie Fahrt, freut sich Barmstedts Stadtsprecher Wolfgang Heins.

Auch die Gebrüderstraße und der Weidkamp wurden innerstädtisch voll saniert und mit neuen Versorgungsleitungen versehen. Und das für 800.000 Euro neu errichtete Mehrfamilienhaus an der Feldstraße ist fertig und bezogen. Dort leben jetzt Barmstedter Bürger und Flüchtlinge in sechs Wohnungen unter einem Dach. Manche Projekte liegen aber weiterhin auf Eis oder mussten wieder verschoben werden, etwa der Bau der Fischtreppe in der Krückau am Rantzauer See. Oder die Sanierung der großen Sporthalle an der Schulstraße, weil immer noch nicht endgültig geklärt ist, wer für die Wasserschäden verantwortlich ist, die hier kurz nach Eröffnung der Halle 2012 auftraten.

In Brande-Hörnerkirchen konnte trotz der Bemühungen der Gemeinde die Schließung der Volksbankfiliale Anfang 2017 nicht verhindert werden. Dafür fährt jetzt ein mit einem Geldautomaten bestückter Bus der Sparkasse Südholstein freitags zum Wochenmarkt der Amtsgemeinde, wo das Geldinstitut bereits 2014 seine Geschäftsstelle geschlossen hat. In den vier Amtsgemeinden sind bereits 700 Haushalte an das neue Breitbandnetz angeschlossen, in das 2,8 Millionen Euro investiert wurden. Die Beteiligungsquote umfasst sagenhafte 98 Prozent.