Pinneberg
Holm

Ex-Botschafter zeigt Fotos aus Georgien

Maren Haartje öffnet die Tür zum Kunsthof für Kulturfreunde. Gezeigt werden Fotos aus Georgien

Maren Haartje öffnet die Tür zum Kunsthof für Kulturfreunde. Gezeigt werden Fotos aus Georgien

Foto: Burkhard Fuchs / HA

Der aufwendig restaurierte Kunsthof Holm von Maren Haartje zeigt die erste Fotoausstellung – über das Land am Kaukasus.

Holm.  Der Kunsthof Holm lädt zu seiner ersten Ausstellung ein. Von Freitag, 10., bis Sonntag, 12. November, sind dort in der Hetlingerstraße 19 die Fotografien des Schweizer Fotografen Guy Jost zu sehen, die der in Georgien gemacht hat.

Der Kunsthof in Holm ist der frühere Kuhstall des Hofes der Familie Haartje aus dem Jahr 1842, der mit Geld der Europäischen Union aufwendig restauriert und umgebaut worden ist, wie Eigentümerin Maren Haartje-Baechler erzählt. Am Tag des offenen Denkmals im September hatte sie den Kunsthof erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. „Jetzt möchten wir auch unsere erste eigene Ausstellung zeigen“, sagt sie. Es sind die Bilder Josts, die sie und ihr Mann Günther Baechler bereits 2015 in Tiflis in Georgien ausgestellt hätten.

Dort war Baechler fünf Jahre Schweizer Botschafter, bevor er jetzt zum Sonderbeauftragten des amtierenden OSZE-Vorsitzenden für den Südkaukasus ernannt worden sei. „Georgien ist ein so schönes Land, das zwar in einer konfliktreichen Region liegt, aber eine sehr lebendige und junge Kunst- und Musikszene hat“, sagt Maren Haartje.

Sie selbst sei Präsidentin der Artas Foundation, einer Schweizer Stiftung für Kunst in Konfliktregionen, und engagiere sich in einem Zukunftsprojekt in Georgien, das die dortige dörfliche Entwicklung auf biologisch-dynamischen Landbau umstellen möchte. In der Schweiz habe sich das Ehepaar auch in der Friedensstiftung engagiert. Seit diesem Sommer lebt sie mit ihrem Mann auf dem Hof ihrer Groß- und Urgroßeltern.

Ihre weitverzweigten beruflichen Erfahrungen sollen in das Projekt in Holm fließen. „Der Hof ist der ideale Raum zur Umsetzung dieser Projekte im künstlerischen und kulturellen Bereich.“ Hier sollen sich Menschen austauschen, die sich für bildende Kunst und die großen Herausforderungen wie Krieg und Frieden, Natur und Umweltzerstörung interessieren.

Ausstellung: Fr 10.11., 18–20 Uhr, Sa 11.11., 13–17 Uhr und So 12.11., 10–12 Uhr,
Kunsthof Holm, Hetlingerstraße 19, Zufahrt über Hofeinfahrt Hauenweg. Der Eintritt ist frei.