Elmshorn

Elmshorns erster Radfahrstreifen ist markiert

Elmshorn. Auf dem Wedenkamp wurde zwischen der Kreuzung an der Hafenspange und dem Buttermarkt der erste Radfahrstreifen in Elmshorn markiert. Dieser zeichnet sich durch eine größere Breite und Benutzungspflicht aus. Der nur wenige Meter lange Radweg führte bislang auf die Straße und direkt in den motorisierten Straßenverkehr. „Ideal war das nicht“, sagt Petra Langefeld, Leiterin des städtischen Flächenmanagement. Nun können Radfahrer auf ihrer eigenen Straßenspur in Richtung Vormstegen bis zur Ampel am Buttermarkt fahren, ohne dass Autofahrer sie übersehen könnten.

Mittelfristig soll dieses Teilstück des Wedenkamps von weniger Autos befahren werden. Bereits mit Eröffnung der Hafenspange sank das Verkehrsaufkommen um fast 60 Prozent, so Lange-feld. Das hatten Zählungen ergeben. Die Straße galt seitdem mit ihren drei Spuren als überdimensioniert. „Mit dem drastischen Rückgang konnten wir eine Spur in Richtung Vormstegen wegfallen und als Radfahrstreifen markieren lassen“, sagt Langefeld.

Für Autofahrer gibt es mit der neuen Markierung eine Verbesserung: Wer in Richtung Vormstegen unterwegs ist und links in die Straße Achter de Kö abbiegen möchte, darf dies von nun an auch ganz offiziell. Zuvor war dies wegen des hohen Verkehrsaufkommens eigentlich untersagt gewesen.

Wegen großer Schäden hatte der Wedenkamp zuvor eine dünne kostengünstige Asphaltschicht in Kaltbauweise erhalten. Eine Komplettsanierung kam nicht in Betracht, da die Straße im Sanierungsgebiet Krückau-Vormstegen liegt und längerfristig umgebaut werden soll. Kosten sind durch die neue Markierung kaum entstanden, da der Wedenkamp durch die neue Asphaltdecke ohnehin mit neuen Markierungen versehen werden musste.

( ade )

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